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SeoIgg down (13:24)

Es ist 13:24, ich habe mir gerade ein neues Passwort angefordert und jetzt ist http://www.seoigg.de/ down.

Ich dachte ich schreibe mal darüber, stelle es bei seoigg ein und komme damit bei seoigg auf die Startseite…

Wie kommt es dazu, dass eine Webseite für kurze oder längere Zeit nicht erreichbar ist? Hier ein paar Szenarien:

  • Der Server ist abgestürzt
  • Der Server musste neu gestartet werden
  • Es ist 15:30 und die Putzfrau brauchte eine Steckdose und musste deswegen den Server “kurz mal vom Netz nehmen”
  • Der DNS-Server ist ausgefallen und löst deswegen die Adresse nicht mehr auf
  • Irgendein Router zwischen meinem Internet und dem Server läckt (hat ein Loch wodurch die Packete runterfallen)
  • Arcor wurde per einstweiliger Verfügung dazu genötigt, die entsprechende Seite nicht mehr anzubieten
  • Webserver-Update, geplanter Systemneustart etc.

Ich kann übrigens ausschließen, das Internet kaputt war, denn das Internet (google) ging noch. :P

Madonna on Tour und auch zu Gast in Deutschland

Madonna kommt mit ihrer Sticky and Sweet Tout auch nach Deutschland. Und macht Station in Berlin, Frankfurt a.M. und in Düsseldorf. Klar, ein Weltstar. Aber wer da hin will, der muss auch einiges berappen. Ich erinnere mich noch, bei der letzten U2-Tour (Vertigo) haben die teuersten Tickets 84 EUR gekostet. Und im Olympiastadion Berlin waren das dann nicht die besten Plätze – zumindest waren gab es welche in der Kategorie die fast am weitesten von der Bühne weg waren.

Bei Madonna fangen die Ticketpreise erst bei gut 77 Euro an. Und das ist der Sitzplatz – und ich will nicht wissen, wo der ist. Denn der Stehplatz kostet knappe 100 EUR. Wenn, dann würde ich diesen empfehlen – dann hat man wenigstens eine Chance nach vorne zu kommen und etwas zu sehen. Wenn man einen schlechten Sitzplatz hat – keine Chance. Der teuerste Sitzplatz kostet übrigens 194,75 EUR! :D

Und damit nicht genug, wer jetzt wirklich zu viel Kohle hat oder auf den Urlaub verzichtet, der kann sich ein VIP-Ticket holen. Für Dübendorf in der Schweiz sind diese noch verfügbar – noch. Damit kommt man zwar immer noch nicht in den Backstage-Bereich, hat aber unter Anderem die Möglichkeit am Champus-Empfang teilzunehmen und sich von Hostessen betreuen zu lassen. Viel Spaß! :P

Mehr Infos und Tickets zum Beispiel hier: Madonna Deutschland Tour 2008

Es gibt noch einen, der dümmer ist als Du

Kennst Du das? Du beißt Dir in den Arsch, weil Du so richtig dumm warst. Mit Verlaub, nicht jeder kann es sagen, einer muss das Ende der Kette bilden. Es muss immer einer am unteren Ende der Schlange stehen. Aber oft hat man Glück und kann sagen “Es gibt da noch einen, der dümmer ist, als Du selbst”.

Und so ging es mir heute. Da habe ich auf ein Handy bei eBay geboten. Sah schick aus. So schick, dass man gleich hätte meinen können, es wäre mehr wert. Viel mehr als die 20 EUR die ich geboten habe. Obendrauf noch 6,90 EUR Versand, mach 26,90 für ein schickes Handy. Nur 3 Monate alt, von privat, angeblich nicht genutzt. In den letzten 3 Minuten geboten und ebay ermunterte mich schon, ich sei der höchstbietende und die Auktion sei kurz vor dem Ende. Ok, dann nutze ich die 3 Minuten doch für einen Blick bei Amazon. Und siehe da – das gleiche Handy für 25 EUR :D Und dann ging das eBay-Fieber erst richtig los. Bitte bitte bitte – lass einen dümmer sein als ich es war.

Und siehe da – letztes Gebot 20,50 EUR. Ein anderer freut oder ärgert sich jetzt, dass er mehr gezahlt hat. Und ich freue mich dafür :P

RyanAir – flieg lieber woanders

Dass die Billigflieger ihren Verlust irgendwo wieder reinholen müssen, ist klar. Natürlich gibt es den Idealfall, dass nichts schief geht und man sich so verhält, dass man nicht drauf zahlt. Da ist es noch die leichteste Übung, nicht am Gewinnspiel im Flugzeug teilzunehmen, dort lieber zu dursten, als ein überteuertes Wasser zu bestellen, geschweige denn etwas zu essen.

Sein Gepäck kann man eventuell auch noch unter Kontrolle bringen, denn auch hier wird von vielen Billigfliegern abkassiert. Wer zu viel hat, zahlt pro Kilo. Und da kann der Preis auch mal schnell den eines Lufthansa-Tickets übersteigen.

Aber keine Chance hat man bei unvorhergesehenen Ereignissen, bei denen man die Hotline kontaktieren muss. Mit happigen 68 Cent pro Minute geht es los und endet bei unverschämten 1,86 Euro pro Minute.

Im konkreten Fall ging es darum, einen Flug zu stornieren. Das Problem war, dass bei der Buchung der Server abgestürzt ist. Es kam keine Bestätigungs-E-Mail und kein Bestätigungscode. Auch danach war der Server längere Zeit nicht erreichbar. Kein Lebenszeichen, als wurde der Flug noch einmal gebucht. Gleicher Name, gleiche Anschrift, gleicher Flug, gleiches Datum – alles gleich.

Als könne eine Fluggesellschaft nicht selber rausfinden, dass eine Person nicht zweimal zur gleichen Zeit fliegen kann, wurden dann irgendwann aber beide Tickets zugestellt. Den Fall, dass ein Christian Müller jetzt zufällig zweimal in einem Haus wohnt und diese am selben Tag irgendwohinfliegen wollen und den Fall, dass man sich aus Platzgründen 2 Plätze reserviert kann man meiner Meinung nach getrost vernachlässigen.

Nungut. Also einen stornieren, ganz klar. Aber wie? Die Hotline hat eine 0900er Nummer. 68 Cent pro Minute. Na gut, ganz schnell, schnell sprechen, die Seitenhiebe wie unverschämt diese Nummer ist, in Nebensätze verpacken und die Reaktion auf diese am besten garnicht erst abwarten, sondern direkt übersprechen, bis man mit seinem Anliegen durch ist. Zum Ende des Gesprächs hin jedoch die angefangene Minute aufbrauchen, um der gleichen nochmal zu betonen.

Die ersten 2-3 Minuten gehen übrigens schon mit dem Ansageband verloren, das einen noch mehrmals auf mehreren Sprachen darauf hinweist, wie dumm man eigentlich ist, bei solch einer Nummer anzurufen.

So sagte der, dennoch freundliche Mensch von der Hotline, es wäre kein Problem, einen zu stornieren. Gerade dann nicht, wenn es zweimal der gleiche Name sei. Er hätte da eine Rufnummer. Freude steigt auf – eine Rufnummer!, Ja! und die Nachfrage “Eine Festnetzrufnummer?” – “Ja, ist Festnetz”. “Die Nummer lautet 0900…”. “Haben Sie keine richtige Festnetznummer? Da zahle ich doch wieder 68 Cent pro Minute, ich finde das eine Unvershämtheit!”. “Nein, wir haben nur die, und die kostet keine 68 Cent pro Minute. Die kostet 1,86 EUR pro Minute!”. Nunja, von einer schriftlichen Anfrage in’s Ausland zum Firmensitz wurde mir auch mehr oder weniger abgeraten. Im Idealfall käme ein Schreiben zurück mit der Bitte, die Nummer anzurufen.

Die Frage, ob eigentlich mehrere Kunden meinen, sie seien unverschämt, quittierte der Mitarbeiter mit dem Satz “Ja, aber man gewöhnt sich daran.”.

Also ab zur nächsten Hotline. Immerhin versprach mir Mitarbeiter Nummer 1, es gäbe keine Warteschleife und die Sache wäre innerhalb von 2 Minuten erledigt. Also wieder eine Hinweis “Ab dem Signalton kostet es 1,86 EUR pro Minute – Piep”. Als nächstes wieder das bekannte Band, mehrsprachig, das einem sprichwörtlich sagt “Du dachtest eben, Du wärst ein Depp? Aber wir sagen Dir jetzt, dass Du ein richtiger Vollidiot bist.” OK, keine Warteschlange war gelogen, dachte ich. Aber doch, der Mitarbeiter 1 hatte Recht. Die nächste Ansage verriet mir, dass im Moment keine freien “Agents” zur verfügung stehen, ich solle es später noch einmal versuchen. Wenigstens wird danach die Leitung nicht freigehalten sondern (so hörte es sich zumindest an), aufgelegt.

Also gut. Es handelt sich nicht um ein normales Telefonat. Anrufen, Besetztzeichen hören und neu versuchen geht nicht. Es kostet bei jeden Versuch. Sicher wünscht der Kunde sich auch so etwas. Ein Pokerspiel beim anrufen. Nur dass man in Deutschland beim Glücksspiel nicht gewinnen darf -  solange es nicht staatlich beaufsichtigt wird. Also kann man nur verlieren. Hat ja auch seinen Reiz.

Also die richtige Sekunde abgepasst – die Sekunde in der man meint, es könnte gerade jemand aufgelegt haben und man würde genau JETZT – wie beim Hot Button den man bei 9 Live kennt, nur noch etwas teurer – genau JETZT wird man durchgestellt. Und in der Tat hatte ich Glück, nach dem üblichen Gelaber ging sogar ein Mitarbeiter ran, der sogar helfen konnte. Nach ein bisschen Verhandeln – nein, der erste Flug muss storniert werden, nicht der zweite. Ja, Sie sagen das geht nicht, ich bin mir aber sicher, dass das geht. Die Seitenhiebe darauf beschränkt, dass er ja sicher wüsste, was ich von den Kosten für dieses Telefonat halte. Und bei Nachfrage, ob die Telefonkosten auch gutgeschrieben würden lachte er und meinte, wir könnten aber schon jetzt auflegen.

Fazit: Die Bahn schreibt wenigstens gleich auf’s Ticket, dass die Stornierung 15 EUR kostet. Das ist schon, nennen wir es mal – Kundenunfreundlich. Die 15 EUR sind wir bei RyanAir jetzt auch los. Dafür stand das aber nirgendwo und es war nicht selbst verschuldet. Im Gegensatz zu einer Nichtstornierung hat sich die Sex-Hotline-Nummer extrem teure Rufnummer doch gelohnt. Aber eines ist klar: Nie wieder RyanAir!

Und wenn mal jemand überlegen sollte RyanAir oder 15 EUR mehr, dann sollte dieser Beitrag bei einer Entscheidung helfen.

Vodafone ist geil

Vodafone ist geil – Zumindest denke ich so, wenn ich bei dem Gewinnspiel von seofm.com zusammen mit Vodafone gewinnen sollte. Denn mit der Aktion Vodafone ist Geil wird ein Wochenende in Rust verlost. Aber das coole daran, der Gewinner darf mit einem Porsche der Extraklasse dort hin fahren. Ob die Knöllchen, die man auf dem Weg einsammelt, auch vergütet werden (Gibt es schon ein Knöllchen-Affiliate-Programm?) ist noch unklar.

Das Gewinnspiel findet in Anlehnung an ein damaliges Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Zanox statt. Damals musste man mit dem Suchwort Zanox ist geil auf Platz 1 der neuen tollen wikipedia-Suchmaschine ranken. Leider ging die Sache schief. Denn in den Suchergebnissen änderte sich in dem gesamten Zeitraum bei wikia.com nichts. Würde dieses Gewinnspiel neu aufgelegt, würde seofm selber gewinnen, denn heute steht deren Seite auf Platz 1. Damals wurden dann einfach die Serps von yahoo benutzt. Ich glaube es gab eine WII zu gewinnen. Derjenige, der heute auf Platz 2 bei wikia steht hat, soweit mir bekannt, dann damals auch gewonnen. Somit also eine faire Sache.

Wo waren wir? Achja, diesmal geht es um das Ranking bei altavista. Die Suchmaschine war vor einiogen Jahren – vor der Google-Ära – sehr popular. Verlor in Deutschland aber an Bedeutung. Ich höre aber Stimmen, die mit Google, vorallem durch die bösen Seos und Affiliate-Programme und der Optimierung darauf nicht wirklich zufrieden sind. Diese Leute kennen dann zumeist Yahoo. Ich bin kein Yahoo-Fan. Und da Wikia ja gezeigt hat, dass deren Suche quasi für die Katz ist, wäre altavista natürlich ein Kandidat für die zukünftige Suchmaschine. Wir werden sehen. Habe ich es eigentlich schon erwähnt? Vodafone ist geil ! :)

Achja, und auch Vodafone ist Geil.

Nachbarschaft24 – das schlägt dem Fass den Boden aus!

Wie ich gerade in einem User-Kommentar gelesen habe, bestehen die Betreiber von Nachbarschaft24 wohl wehement weiterhin auf Ihre Forderungen. Bis dato war anzunehmen, dass einfach nur versucht wird, Geld einzutreiben. Rechnungen schreiben und damit rechnen, dass mit dem richtigen Mahn-/Inkassoschreiben wohl genügend Leute einlenken und den Preis bezahlen. Ein lukratives Geschäft ist dies allemal, auch wenn nicht alle zahlen. Bleiben 10% hängen, ist wohl schon genug verdient.

Aber so sieht es nun nicht aus. Laut dem Kommentar fordert die Firma wohl die Benutzer, die nicht wissen, wie ihre Daten in diese Datenbank kamen, auf, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten. Danach werde anhand der IP-Adresse geprüft, wer die Daten wirklich eingegeben hat. Ist das ein weiterer Einschüchterungsversuch, oder sehen sich die Betreiber wirklich im Recht? Oder sind sie es sogar?

Fest steht, dass Kosten und Gebühren die für einen Service verlangt werden, nicht in den AGB versteckt werden dürfen sondern direkt bei der Anmeldung sichtbar sein müssen. Geht man momentan auf die Seite, so sieht man diese Forderung fett abgehoben auf der linken Seite. Wie es damals war, kann ich nicht sagen. Und wenn es damals nicht offensichtlich war, muss dies wohl durch einen Screenshot bewiesen werden.

Aber wer macht schon einen Screenshot, wenn er denkt er meldet sich bei einem kostenlosen Service an?

Ich bin bzw. war zwar immer dagegen, dass sich Firmen doppelt und dreifach – per FAX oder Brief, Postident oder Ausweiskopie einen Vertrag extra bestätigen lassen müssen – das würde einiges im Internet kompliziert machen. Aber aufgrund der Tatsache wäre ich irgendwie schon für ein entsprechendes Gesetz. Kann die Firma nicht nachweisen (schriftlich, nicht durch IP oder E-Mail-Bestätigung, denn das kann man leichter fälschen als so manch anderes), gibt es kein Geld.

Probleme für amazon.de und andere Online-Shops? Nein! Bei amazon.de hat man sowieso ein Rückgaberecht. Und wer ein Produkt nicht haben will, schickt es zurück und gut ist. Die Rechnung kommt dort nicht erst nach der Ablauf der gesetzlichen 2-Wochenfrist. Somit sollte solch ein Gesetz also kein Problem für seriöse Internetschops und Webseiten-Betreiber darstellen.

Die Saison hat begonnen!

Video

Navigon 2110 Navigation Erfahrungsbericht

Letzte Woche habe ich mich auf die Suche nach einem Navigationsgerät gemacht. Meine Ansprüche waren zuerst niedrig geschraubt. Es sollte mir den richtigen Weg weisen und im unteren Preissegment liegen.

Als ich mich dann näher in das Thema reingelesen hatte, stiegen jedoch auch die Ansprüche und ich habe entdeckt, dass Navigationsgeräte inzwischen nicht mehr nur navigieren, sondern noch vieles mehr machen.

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Amazon ist einfach nur super!

Gestern habe ich einen Elektronik-Artikel bei amazon.de bestellt. Aus Gewohnheit habe ich einen Firmennamen angegeben. Heute morgen beim Aufwachen kam mir dann die Erleuchtung, dass ich dieses Gerät ja eigentlich privat bestellen wollte. Also direkt um 8 Uhr in mein Amazon-Konto. Aber eine Änderung/Stornierung war leider nicht mehr möglich, da sich die Bestellung bereits im Versand-Vorgang befunden hat.

Also habe ich um 8:30 doch einmal eine E-Mail geschrieben, mit der Bitte, den Firmennamen zu entfernen.

So wirklich dran geglaubt, dass es so einfach möglich ist, habe ich aber nicht. Mein Szenario war, dass ich das Produkt zurückschicken muss, warten bis mein Geld und Gutscheine zurückgebucht werden um es dann nochmal privat zu bestellen.

Gerade um 9:57 Uhr kam eine Mail vom Amazon-Kundenservice, dass der Bestellvorgang gestoppt wurde und ich meine Daten ändern könnte. Krass! Wenn die Bestellung nun morgen oder auch übermorgen richtig ankommt, bin ich sehr zufrieden. Davon können sich so manche andere – zum Beispiel deutsche Versandhäuser mal eine Scheibe abschneiden. Vom Kauf über Einzelhändler offline mal ganz zu schweigen!

PHP UploadProgress Fortschrittsbalken bei Datei-Upload

Nachdem ich entdeckt habe, dass in diesem Forum noch jemand über die genaue Funktionsweise der Fortschrittsbalkenanzeige über PHP etwas wissen möchte, gehe ich hier nochmal ergänzend zu den Erklärungen in dem Artikel über die Installation und Benutzung zur Fortschrittsbalkenanzeige ein.

Diese Beschreibung bezieht sich dann jedoch nicht nur auf den PHP-Datei Upload sondern auf jegliche Techniken, die den Fortschritt des Uploads, der über das HTML-Formular-Element input/File überwachen. Also auch jene CGI, C oder Perl-Lösungen.

Erst einmal grundsätzlich, was passiert dort. Man lädt eine Datei hoch. Während dessen muss irgendwie auf dem Server abgefragt werden, wieviel der Datei bereits gesendet wurde. Optimalerweise hat man auch schon die Information wie groß die Datei ist, die gesendet wird. Somit kann man über den bisherigen Fortschritt und die Dateigröße sowie die verstrichene Zeit in etwa berechnen, wie lange der Upload noch dauern wird. Außerdem kann man herausfinden, wie schnell die Upload-Geschwindigkeit im Mittel ist.

Diese Informationen müssen dem Benutzer angezeigt werden. Und das kann nur passieren, indem der Browser alle X Sekunden, möglicherweise sogar jede Sekunde eine Seite auf dem Server abfragt und dann dem benutzer grafisch anzeigt, was der Server berechnet hat. Wer hier an Server-Requests sparen will, kann leider nicht mitspielen. Egal was man benutzt, ein Request pro Informations-Schritt muss drin sein. Jedoch kann man durch entsprechende Techniken die Größe der zurückgegebenen Daten minimieren. So ist es natürlich auf der einen Seite möglich, eine komplette HTML-Seite nebst dem entsprechendem Verweis auf die richtige Grafik zurückzugeben. Wenn man richtig mit was ausrichten will (im negativen Sinne auf die Performance bezogen) kann man gar ein Bild zurückgeben, erstellt durch die GDLib. Aber das würde jetzt zu weit führen und ist wie wahrscheinlich schon bemerkt wurde, das negativ-Beispiel. Das Mittel ist wie gesagt, eine HTML-Seite zurückzugeben. Am meisten Ressourcen spart man jedoch, zumindest bezogen auf die Größe der zurückgegebenen Daten bei jedem Request, wenn man Ajax benutzt. So reicht es per Ajax genau 3 Zahlen zurückzugeben: Dateigröße, bisher hochgeladene Bytes, verstrichene Zeit. Alles weitere kann man im Zweifel auch per JavaScript berechnen. Klar, ob es jetzt etwas ausmacht, 2 weitere Zahlen mit auszugeben, muss sich jeder selbst überlegen.

Und dann? Dann setzt man die Zahlen ein. Ein bisschen berechnen, ein bisschen Prozentrechnung Wieviel Pixel meines 200 Pixel langen Balkens müssen rot werden, wenn 10 von 100 KB bereits hochgeladen wurden?  Genau, 20. mit document.getElementById(‘balken’).style.width=20px; setzt man dann zum Beispiel diesen Wert. Und bei jedem Request rechnet man erneut und passt die Werte wieder an.

Auf einen, sagen wir mal Irrglauben wollen wir noch kurz eingehen. Es wird dann manchmal gesagt “Dass die Seite X mal refresht wird um den Status anzuzeigen, das will ich nicht”. Klar, wie oben beschrieben, muss das nicht sein. Man kann es wie beschieben Ressourcen-sparender machen. Aber ob der Unterschied lohnenswert ist muss jeder selbst entscheiden. Denn wie beschrieben, ist ein Ajax-Call genauso ein request, als würde man eine Seite neu laden. Nur dass bei Ajax eben nur bestimmte Elemente neu geladen werden oder Zahlen für eine JavaScript-Berechnung herein geholt werden. Der Header der HTTP-Anfrage, der auch mal genauso groß sein kann, wie die Seite die ausgegeben wird, wird auch bei einem Ajax-Call mitgeschickt – ganz HTTP eben.

Ein Problem, das aufkommt, wenn man diese Fortschrittsbalken realisieren möchte ist, dass während dem Upload über ein Formular auf der selben Seite quasi nichts mehr geht. Man kann also auf der selben Seite erstmal nichts per Ajax verändern, denn dieses Fenster ist während dem Upload blockiert. Man kann auch nicht auf einem IFrame der sich auf dieser Seite befindet zugreifen.

Also bleibt entweder ein Popup-Fenster zu öffnen. Das ist aber eher unbeliebt, wird von den Browsern von hause aus geblockt und fällt im Zweifel, wenn es denn da ist eher nicht so auf. Deswegen gibt es den Trick, das Upload-Formular in einen IFrame zu posten. Somit ist das eigentliche Fenster nicht blockiert und kann den Status ausgeben.

Eine Seite, auf der der Upload mit einem schönen Fortschrittsbalken realisiert wurde ist übrigens wohin-heute.net. Dort sieht man auch, dass mehrere Hundert Megabyte kein Problem für die Fortschrittsbalken-Anzeige sind. Das einzige Unschöne ist, dass wenn die Dateigröße dann doch einmal die angegebenen Werte von upload_max_filesize oder post_max_size überschreiten, kein Fortschrittsbalken angezeigt wird. Es ist aber auch nicht direkt ein Fehler zu erkennen. Somit lädt der Benutzer im Zweifel 2 Stunden etwas hoch, bevor ihm gesagt wird, dass die Datei zu groß war :(