Konjunkturprogramm – was soll das?

Nun soll also dieses Konjunkturprogramm kommen. Eigentlich wollte ich mal berechnen, was man denn spart, wenn man so spart, wenn man sich dann bald einen Neuwagen kauft, der die entsprechenden Euro5/Euro6-Autos kauft. Allerdings wurde das hier bereits gemacht. Danach spart man dann für einen Golf VI 1.4 Trendline 94 EUR/jahr, also 188 EUR. Neupreis: 16.500 EUR. Für einen BMW 730d, 180 kW/245 PS Turbodiesel spart man immerhin 2 mal 463 EUR, also 926 EUR. Neupreis: 69.500.

Eine Ersparnis von knapp Tausend Euro könnte mich in der Tat dazu bewegen, dass ich mir einen Neuwagen im Wert von knapp 70.000 EUR kaufe. Also, wenn dieses Konjunkturprogramm nicht anschlägt, dann weiß ich auch nicht.

Aber warum geht es der Automobilindustrie eigentlich schlagartig so schlecht? Also es begann mit einer Finanzkriese begann mit den Tarifverhandlungen in der IG Metall. Dazwischen platzte die Finanzkriese. Evtl. dachte man dann, man könne das miteinander verknüpfen. Also jammert man ein wenig, wie schlecht es einem geht. Alle haben sofort Mitleid. Man fährt die Produktion runter und entlässt ein paar Zeitarbeiter. Das ist ja schnell gemacht. Doch nun berichten die Medien, wie schlecht es der Automobilindustrie aufgrund der Wirtschaftskriese Finanzkriese geht. Es wird geraten, mit dem Autokauf zu warten, denn die Preise werden aufgrund dieser Tatsache fallen. Und das ist dann entweder ein Teufelskreis, oder einfach der Versuch, Autokäufe nach hinten zu verlagern, weil die Automobilindustrie momentan Lieferengpässe hat. Denn wer zu Beginn dieser Kriese einen Neuwagen kaufen wollte, der wurde in vielen Fällen enttäuscht. Lieferzeiten von 3 Monaten bis zu einem Jahr waren da keine Seltenheit.

Das klingt alles sehr seltsam – das gebe zu.

Aber wer früh jammert, hat schnell Hilfe. Und das Konjunkturprogramm für den großen Mann wird dann noch oben drauf gelegt. Denn wer sich sowieso ein 70-Tausend Euro teures Auto kaufen wollte, der nimmt die Tausend Euro Ersparnis natürlich auch gerne mit. Wer es nicht wollte oder es sich nicht leisten kann, der kauft sich trotzdem kein Auto. Und wenn doch, dann sicher keinen Neuwagen.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Xen: Installation einer vm auf openSuSE 10.3

Nachdem wir den Xen-Host auf einem einem openSuSE 10.3 System bereits soweit eingerichtet haben, geht es darum, auch entsprechende virtuelle Maschinen aufzusetzen.

Es gibt sicher viele Wege dahin, unter anderem auch direkt mit YaST. Wir wählen jedoch die Möglichkeit per vm-install. Das entsprechende Packet muss unter SuSE also erst installiert werden (Packetmanager unter Yast).

Dann ruft man vm-install einfach auf.

Man wird dann nach dem zu installierenden Betriebssystem gefragt. Wir nehmen OpenSuSE (25) und wählen als nächstes einen Namen für die virtuelle Maschine aus. Als verfügbaren und maximalen Ram geben wir erst einmal die vorgeschlagenen 384 MB an. Diese Angabe kann später noch geändert werden. Außerdem darf unsere xen-vm nur einen Prozessor benutzen. Den grafiksupport sparen wir uns. Dann fügen wir eine virtuelle Disk / Harddisk hinzu. Der vorgschlagene Pfad (Container im Dateisystem) ist ok und 4 GB Speicherplatz sollten auch genügen. Hier sollte man sich jedoch bereits festlegen. Ich gehe nicht davon aus, dass man diese Größe einfach später noch ändern kann. Aber natürlich können noch weitere Platten/Partitionen auch später nochhinzugefügt werden. Eine Netzwerkadresse wird hinzugefügt. Eine zweite ist nicht nötig.

Und nun geht es schon an die Installation. Wir wählen eine ntzwerkinstallation über http.

Wir nehmen den Mirror:

http://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/10.3/repo/oss/

Weitere Angaben benötigen wir eigentlich nicht. Als letztes startet dann die normale SuSE-Installation im Textmodus. Natürlich weiß die neue vm noch nicht, welche IP-Adresse sie bekommen soll. Deswegen muss man entsprechende Daten bei der Installation noch nachtragen.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

attack stürmt Frankfurtr Börse

gerade live bei n-tv, als zu dem 12 Uhr Nachrichten live zu der Frankfurtr Börse geschaltet wird, können Fragen nicht beantwortet werden. Grund: attack hat gerade die Frankfurter Börse gestürmt und demonstriert. Die n-TV Reporterin ist sehr verwirrt, kommt aber schnell zu dem Schluß, dass die Demonstranten friedlich sind. Dennoch wundert sie sich, wie die Aktivisten überhaupt bei solch guten Sicherheitskontrollen in die Frankfurter Börse gekommen sind. Der Grund für die außergewöhnliche Demonstration ist noch nicht klar. Der Sicherheitsdienst ist derweil eingeschritten.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

400 Milliarden – jetzt hat der Finanzminister es auch mitgekriegt!

Von einer Finanzspritze von 400 Milliarden Euro ist jetzt die Rede. Etwas verwirrend ist, ob die aus Deutschland oder aus Europa kommen soll. Jedenfalls ist das jetzt der Grund für unseren Finanzminister uns mitzuteilen, dass der Plan, ab 2011 einen ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen, erstmal auf Eis gelegt wurde.

Und was wurde hier vor 3 Wochen, kurz nach der Leehman-Pleite geschrieben?

Das ganze (die Lehmann-Pleite) hat sich übrigens letzten Montag zugetragen. Nur kurzte Zeit nachdem Peer Steinbrück den Haushalt der Bundesregierung verabschiedet hat. Ein Haushalt, bei dem man sich doch sehr wundert, dass dieser aufgrund der doch angeblich so guten Konjunktur und hohen Steuereinnahmen nicht ausgeglichen ist. Aber schon in ein paar Jahren will man keine neuen Schulden mehr machen. Weil, sicher wird es die nächsten Jahre noch viel besser laufen.

Also pumpen wir jetzt Geld rein. Das Geld hat der Staat zwar auch nicht, aber das wird schon irgendwo her kommen. Danach geht es den Banken und der Wirtschaft wieder gut. Und diejenigen, die hunderttausende oder gar Millionen auf den Kontos haben, müssen nicht befürchten, dass ihre Bank pleite geht. Dafür ist jetzt gesorgt. Das Geld holen wir dann schon wieder woanders rein. Vielleicht bei den gesetzlichen Krankenkassen. Da gibt es jetzt Krankenkassen mit Beitragssätzen von ca. 13%. Es gibt aber auch welche mit 17%. Also wird davon der Durchschnitt genommen, nochmal ein bisschen was draufgepackt und dann der Einheitssatz eingeführt. Kostet vielleicht ein paar Arbeitsplätze, weil es am Ende die kleinen Kassen nicht mehr geben wird, aber dafür ist der Verwaltungsaufwand dann nicht mehr so hoch und Kosten werden gespart. Und wenn das Geld der Kassen dann trotzdem nicht reicht, gibt’s Prämien, die nochmal oben drauf geschlagen werden.

Und nachdem unsere Bundesregierung das alles so gut entschieden und gemeistert hat, hoffen wir, dass bis zu den nächsten Wahlen nichts mehr dazwischen kommt. Denn dann steht wieder die Frage im Raum, woher mehr Geld nehmen. Aber bitte nicht von den Großkonzernen, die könnten dann (mit ihren Stromkraftwerken) in’s Ausland abwandern. Die Millionäre könnten (sofern die nicht auch pleite ist) in die Schweiz gehen. Also wäre die beste Lösung doch, die MwSt. auf eine gerade Zahl aufzurunden. 19% kann sich doch keiner merkeln. Eine Schnappszahl würde sich hier eigentlich anbieten.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Man-Pages eine tolle Sache: maildrop und maildroprc

Nachdem ich den tollen XEN-Server installiert habe und alle Daten umgezogen hatte, habe ich mir vorerst nicht die Mühe gemacht, maildrop einzurichten. Aus dem einzigen Grund, dass maildrop in der SuSE 10.3 Distribution nicht zu finden war. Auf dem alten Server hatte ich Postfix & Co selber kompiliert und hatte somit auch ein Maildrop. Diesmal benutze ich – weil es doch einfacher und schneller ist – den Courier-Imap aus der SuSE Distribution.

Nun geht mir der Spam in meinem Postfach, auch wenn er markiert wird, doch etwas auf die Nerven sodass postfix/maildrop den Spam doch wieder in den entsprechenden Ordner schmeißen sollen.

Nun habe ich auch nach kurzem Suchen entsprechende RPMs für SuSE 10.3 gefunden und diese installiert.

Danach habe ich einfach alles wie auf dem alten Server eingerichtet und so wie es eben überall steht.

Also einmal eine /home/USER/.mailfilter und eine /etc/maildroprc angelegt und den Inhalt entsprechend der alten Datei eingefügt.

Aber es wurde nur die .mailfilter aus dem Homeverzeichnis beachtet. Nach vielem Suchen stand dann irgendwo, dass die /etc/maildroprc zuerst gesucht wird. Wenn diese nicht vorhanden ist oder Fehler enthält, wird die .mailfilter aus dem Homeverzeichnis des Empfängers benutzt.

Da der Server wirklich nur ein Mailserver sein soll, hatte ich man nicht installiert. Es soll eben klein bleiben.

Ich dachte, die Infos findet man schon irgendwo im Netz. Bis ich mich dann doch dazu durchgerungen habe, man zu installieren. Ein man maildrop zeigte mir dann ganz schnell, dass meine maildroprc nicht unter /etc/ sondern unter /etc/mail/maildrop/ liegen muss. Mit man von Anfang an hätte mir das einiges an Zeit erspart…

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

CERN: Schwarzes Loch nach Amerika geschossen?

Am Finanzmarkt brodelt es. Sehr heftig sogar. Das fing schon vor einiger Zeit an. Und zwar mit günstigen Krediten für zukünftige amerikanische Eigenheimbesitzer. Damals sah wohl alles rosig aus. Günstige Kredite, niedrige Zinsen. Sparer haben sich seinerzeit über die niedrigen Zinsen gewundert und wundern sich derzeit mehr oder weniger über Tagesgeldkonto-Zinsen um die 5 EUR p.a.

Doch der Übergang von den niedrigen zu den hohen Zinsen war für die Eigenheimbesitzern aus den USA nicht so prickelnd. Viele konnten ihre Kredite wegen steigender Zinsen nicht mehr bedienen. Mussten ausziehen, es wurde zwangsversteigert. Und weil das nicht nur eine Handvoll Häuser waren, sanken die Immobilienpreise auch noch in den Keller. Das Angebot bestimmt nach wie vor den Markt.

Soweit so schlecht. Anfang des Jahres gab es den ersten (großen) Knall. Und schon zu jener zeit war vielen klar, dass es erst die Spitze des Eisbergs war. Letzte Woche dann gab es den nächsten Knall. Und – welch Wunder – CERN hat mit der ganzen Aktion nichts, rein garnichts zu tun.

Zwar hatten einige Bürger Angst, Cern könnte durch den Teilchenbeschleuniger schwarze Löcher entstehen lassen. Jedoch kämpft Cern zunächst mit Kühlungsproblemen am Teilchenbeschleuniger und ist somit erstmal fein raus. Schwarze Löcher wurden aber dennoch aufgetan. Die KfW Bankengruppe hat mit dem Kreidinstitut Lehman Brothers ein finanztechnisches schwarzes Loch aufgetan und pumpte laut Medienberichten rund 350 Millionen Euro hinein. Die sind jetzt weg. In der neuesten Pressemeldung wird dieser Vorgang auf der KfW-Homepage lapider als Lehman-Vorfall bezeichnet. Das ganze hat sich übrigens letzten Montag zugetragen. Nur kurzte Zeit nachdem Peer Steinbrück den Haushalt der Bundesregierung verabschiedet hat. Ein Haushalt, bei dem man sich doch sehr wundert, dass dieser aufgrund der doch angeblich so guten Konjunktur und hohen Steuereinnahmen nicht ausgeglichen ist. Aber schon in ein paar Jahren will man keine neuen Schulden mehr machen. Weil, sicher wird es die nächsten Jahre noch viel besser laufen. Den Banken wird es wieder gut gehen, die Energiekosten werden weiter steigen und damit auch die Steuereinnahmen und durch die kalte Progression werden die Einnahmen weiter in die Höhe schnellen.

Kalte Progression in einfachen Worten: Alles wird teurer und wir bekommen mehr Gehalt. Die Grenzen in denen der Steuersatz höher wird bleibt aber gleich. Wir haben in unseren Haushalten also mehr Umsatz, am Ende aber weniger zu Essen. :-)

Achja, die USA hat bei der letzten Finanzmarktkriese dem letzten Auftauchen des Eisbergs der laufenden Finanzmarktkrise sofort reagiert. Es werden nun run 700 Milliarden Dollar irgendwohin gepumpt. Damit sich die angeschlagenen Banken erholen können. Wo genau das geld hingehen soll bekommen wir gar nicht so mit. Aber 700 Milliarden? Rechnen wir mal damit, dass ein Haus in den USA 100.000 Dollar kosten könnte. Dann könnten wir davon 7.000.000, also 7 Millionen Häuser kaufen. Oder retten. Wären vor einem Jahr 7 Millionen Eigenheime gerettet worden, hätten heute wohl mindestens 14 Millionen Leute keine Sorgen und ein Eigenheim und die Finanzkrise wäre gar keine Krise.

Das wäre aber dann auch nicht so aufregend wie die Situation jetzt. Und natürlch sollte man sich bei all den Krisen vor Augen halten, dass niemand Geld verbrannt hat. Das Geld ist nicht einfach weg. Das hat jetzt nur jemand anderes. Es ist wie bei der Telekom-Aktie damals. Nicht jeder Aktionär hat damals Geld verloren. Wer zu Beginn eingestiegen ist und im Höhepunkt ausgestiegen ist, der hat sein geld verdrei- oder vervierfacht. Wer bei 100 EURO Aktienwert eingestiegen ist und beim Fall auf 60 EUR dachte, das wird schon wieder, der hatte natürlich das Nachsehen. Aber auch dieses Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur jemand anderes.

Und wo wir gerade bei Aktien sind: Wer Gewinne durch Aktien einfahren will, der sollte mindestens ein paar Punkte beachten:

1. Auch wenn man denkt eine Aktie kann nicht tiefer sinken, dem sei gesagt, dass sie das immer kann. Beispiele gibt es genügend.

2. Man sollte sich genau überlegen, ob man die Aktie verkauft, die gerade gute Gewinne eingefahren hat oder die, die gerade gefallen ist. Denn, siehe Punkt 1.

3. Wer Lust auf Glückspiel hat und ausreichend Geld zur Verfügung hat, der sollte jetzt investieren. Spannender als jetzt kann es nicht werden. Es lockt das schnelle Geld! Es werden wieder viele Aktionäre mit satten Gewinnen nach Hause gehen. Aber vorsicht, die gehen alle mit dem Geld von anderen Aktionären nach Hause. Ähnlich wie beim Pokern, das Geld ist nicht weg, das hat danach nur jemand anderes.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Virtualisierung: Xen auf einem Server von IPX-Server installieren?

Alles beginnt damit, dass ich einen neuen Server brauche. Der alte Server rennt zwar noch aber er ist doch langsam in die Jahre gekommen. Immerhin läuft er schon seit 2004 und hat auch entsprechend alte Hardware unterm Gehäuse. Und so trägt es sich in Spitzenzeiten und bei steigenden Besuchern auf verschiedenen Projekten doch zu, dass der MySQL-Server einfach mal sagt Too many Connections. Und dann wird alles langsam. Und nicht immer fängt sich der Server ohne Neustart des Webservers oder des Datenbankservers wieder. Das liegt natürlich an verschiedenen Einflüssen. Der Spamfilter bekommt immer mehr zu tun, Anwendungen werden immer umfangreicher und zu dem erhöhten Besucheransturm gesellt sich auch noch ein erhöhter Ansturm an den sogenannten Suchmaschinen Bots, den Spidern. Man fragt sich zwar, wofür man Spider, mit Ausnahme des Google Bots, überhaupt braucht, aber man kann ja nie wissen, ob Google nicht doch einmal ausdient und man dann genau den falschen Bot ausgesperrt hat.

Aber das wird hier jetzt nicht das Thema sein. Über Spider, Suchmaschinenbots und die Reaktionen auf das erhöhte Aufkommen kann man im SEO-Programmierungs-Blog mehr lesen.

Ich möchte also einen neuen Server. Soviel ist sicher. Und ich möchte den Server auch bei IPX-Server haben. Denn ich bin seit vielen Jahren mit verschiedenen Servern dort und seitdem mehr als zufrieden. Für ein anderes Projekt, das einen doch recht hoch verfügbaren Server bekommen sollte, hatte ich einen Server bei einam anderen Anbieter geordert. Der war weitaus teurer als ein vergleichbarer von IPX-Server. Allerdings traf von den Versprechen auf deren Homepage nicht allzu viel zu. Es wurde also viel Geld für wenig Support und wenig Leistung gezahlt. Dafür viele Pannen, lange Reaktionszeiten und einfach schlechter Service. Viele Downtimes (Ja, 99,9% Verfügbarkeit im Jahresmittel hören sich toll an, aber rechnet mal nach!) Und es hat in einem Fall an die 6 Monate!!! gedauert, bis eine IP einen Reverse-DNS-Eintrag bekommen konnte. Vielleicht ein Einzelfall. Aber es gab viele Einzelfälle. Wäre noch das Beispiel, dass es Rabatt für den Server gab – 10% – wenige Wochen nach Bestellung wurden dann aber die Preise erhöht, wegen der gestiegenen Energiekosten. Da war der Rabatt also auch wieder dahin. Doppelte Abrechnungen, versehentliche Bereitstellung eines zusätzlichen Servers, der nie bestellt wurde etc. etc.

Ich nenne den Anbieter an dieser Stelle nicht. Ich kann eben nur sagen, dass ich mit IPX-Server derartige Probleme nicht hatte. Der Support ist Spitze, die Reaktionszeiten auch. Und wenn mal Hardware defekt ist, wird auch diese umgehend ausgetauscht. Klar, der beste Support ist der, den man nicht benötigt, aber wenn man ihn doch einmal benötigt, dann ist man froh wenn er schnell und richtig reagiert.

Soweit sogut. Es soll also ein Server mit gehobenen Ansprüchen werden. Unter anderem Intel Processoren Core2Quad. Also 4 Prozessoren :-)

Nun habe ich mir Gedanken um virtuelle Server gemacht. Was benutzt man denn nun, um sogenannte vServer selber auf einem Root-Server zu erstellen? Es gibt verschiedene Ansätze. Zum Beispiel Qemu, was aber wohl nicht die Performance-stärkste Lösung ist. Dann gibt es noch ein Linux-VServer Projekt. Doch auch hier benötigt man einen neuen Kernel. Die beste Lösung scheint auf Linux-Basis wohl momentan XEN zu sein. XEN schiebt eine Ebene zwischen die Hardware und das Betriebssystem ein und stellt den virtuellen Server die Hardware wohl direkt zur verfügung. So habe ich es zumindest verstanden. Wie auch immer, auf jeden Fall ist die Performance wohl die beste. Problem hier ist wie bei den Linux-VServern, dass ein anderer Kernel benötigt wird. Außerdem muss 1. der Prozeser und 2. das Bios diese Virtualisierung (Intel VT) unterstützen. Mehr dazu unter How to tell if your Processor supports VT.

Soweit sogut, also frage ich bei dem Support von IPX-Server an, ob dieses VT denn bei dem entsprechenden Server unterstützt wird. Hier ein weiteres Beispiel des IPX-Server Supports: Anfrage um 10:34 gestellt, und um 10:48 die Antwort erhalten, dass der Server VT unterstützt. Dazu könnte bei Bereitstellung des Servers sogar ein SuSE mit Aktiviertem XEN bereitgestellt werden. Allerdings wird für die Installation dann der übliche Stundensatz eines Technikers angerechnet. Klar, ein Techniker ist nicht billig, also sicherlich gerechtfertigt.

Aber den Techniker kann ich doch eigentlich immernoch hinzurufen, wenn ich es selber nicht hinbekomme. Dann kann ja immernoch neu installiert werden. Alles was ich dann draufgezahlt habe ist meine Arbeitszeit.

Und mir ist klar, dass die XEN-Installation eine heikle Sache ist. Entweder es geht auf Anhieb oder es geht nicht. Einfache Sache. Und wenn es nicht geht, kriege ich das System entweder selber wieder zum Laufen oder ich muss so oder so Neuinstallieren lassen. Also sichere ich mich ab und mache schonmal Trockenübungen mit der Virtualbox unter Windows. Installiere mir dort das älteste OpenSuSE, das ich bekommen kann und stöbere ein wenig. Die version ist OpenSuSE 10.2 und kann per Netzwerk installiert werden. XEN-Packete und Kernel sind in dieser Version enthalten (sollen sogar in version 10.1 schon enthalten sein, oder gar in SuSE 9,3 auch schon?).

Also OpenSuSE installiert, gestartet, eingerichtet – erstmal ganz ohne XEN. Danach über die Software-Aktualisierung die XEN-Packete sowie das YAST2-Virtualisierungsmodul installiert. Danach habe ich dummerweise die Bootloader-Config in Yast aufgerufen und kam nicht ganz klar und habe aus Versehen einen neuen Bootconfig-Vorschlag generieren lassen. Das war nicht gut, danach wollte nichts mehr booten, erst nach einiger Fummelei bootete das System wieder. So soll es also nicht laufen, denn bei dem Server im Rechenzentrum habe ich im Zweifel nur einen Versuch und der muss hinhauen. Für den Fall, dass der nicht hinhaut wäre ein Plan B aber auch nicht schlecht.

Also OpenSuSE 10.2 nochmal neu installiert. Wieder alles eingerichtet, neu gebootet und dann YaST wieder gestartet. Diesmal
installiere ich über die Software-Aktualisierung NUR das Yast-Virtualisierungs-Modul.

Yast beenden und Yast neu starten. Dann steht unter dem Menupunkt System Verwaltung von virtuellen Computer (Xen) bereit. Dort klicke ich drauf und bestätige dass entsprechendes System eingerichtet werden soll.

Dieser Punkt macht jetzt die verschiedenen Schritte für mich. Also entsprechende XEN-Packete herunterladen und/oder installieren. Darunter auch den SuSE-XEN-Kernel und die XEN-Ramdisk. Außerdem wird im Bootloader-Menu für Grub ein neuer Punkt für das Starten des XEN-Kernels hinzugefügt und standardmässig gestartet, wenn ich das System nun rebooten würde.

Aber halt! Wollten wir nicht noch einen Plan B? Ganz wichtig! Früher bei dem LILO-Bootloader gab es eine Option, die einen Kernel nur einmalig startete. Beim nächsten Reboot wurde dann wieder der “normale” Kernel gebootet. Falls mit dem neuen Kernel also etwas schief ging, bootete einfach der alte beim nächsten Systemstart wieder. Diese Option habe ich bei GRUB so nicht gefunden (oder nicht richtig gesucht?).

Dafür gibt es bei grub eine andere Option: fallback

fallback X sagt, dass der Eintrag mit der Nummer X gestartet werden soll, wenn der default Kernel nicht geladen werden konnte. Diese Einstellung kann man auch im Yast tätigen. Zu finden unter System -> Konfiguration des Bootloaders -> Bootloader-Installation -> Bootloader-Optionen. Allerdings ist hier scheinbar kein Name, sondern eben auch die ID einzutragen. Also hilft ein Blick in die Datei /boot/grub/menu.1st und hier zählt man dann, der wievielte Eintrag der auf jeden Fall laufende Eintrag ist. Wichtig ist, dass man bei 0 anfängt zu zählen! :)

In der Standard-Konfig, so wie ich es hier beschrieben habe, ist der auf jeden Fall laufende Kernel der Menupunkt 0 und der XEN-Kernel Numero 3. Also trägt man bei fallback 0 ein.

Nicht vergessen grub mit den neuen Optionen auch zu installieren. Über Yast passiert das automatisch, wenn man das Bootloader-Modul mit Beenden verlässt.

Jetzt haben wir Plan B eingerichtet.

In unserer Virtualbox entstehen uns keine Kosten und wir können jederzeit selber neu installieren, also wagen wir den Reboot. Der Bootloader versucht nun den XEN-Kernel zu starten. Es sieht soweit auch ganz gut aus, jedoch bricht der Bootvorgang nach einer Weile ab. Das wird aber daran liegen, dass die Virtualbox eben diese VT-Sache nicht emulieren kann. Wäre zwar schön zu sehen wie es dann weitergeht, aber so können wir Plan B direkt testen. Nun können wir 10 mal neustarten, es wird immer wieder der XEN-Kernel gestartet. Denn Grub weiß ja nicht, dass das Booten irgendwann anhält. Grub konnte den Kernel laden und damit sieht für Grub alles gut aus. Klar. Für unseren Plan B müssen wir eine rescue-Konsole starten. Die Möglichkeit bietet IPX-Server abr auch. Wir müssen nun in das verzeichnis /boot/ gehen. Dort befinden sich die Kernel (beginnend mit vmlinuz), den XEN-Kernel erkennt man also recht schnell. Wir brauchen aber nicht den symbolischen Link vmlinuz-xen sondern den wirklichen Kernel (ist die Datei mit der Versionsnummer und ist ein paar kB groß). Diese Datei wird nun umkopiert und dann gelöscht. Umbenennen (Verschieben) reicht nicht aus! Grub hat sich nicht den Dateinamen gemerkt sondern die Stelle auf der Festplatte an der der kernel sich befinden bzw. an der er beginnt. Also kopieren und löschen.

Nun starten wir neu. Grub versucht wieder den XEN-kernel zu laden, findet an der entsprechenden Stelle den Xen-Kernel aber nicht und lädt dann den fallback-Kernel, und der sollte ja funktionieren.

Soweit also die Vorbereitungen für eine Virtualisierung eines Server mit Hilfe des SuSE-Betriebssystems per Remote auf einem Server im Rechenzentrum, also unter erschwerten Bedingungen.

Nun wird es ernst und wir wenden das Gelernte aus der Trockenübung auf den Server an.

Als erstes schmeißen wir ein PING an – um zu sehen ob der Server darüber erreichbar ist und um später festzustellen ob er nach dem Reboot immernoch erreichbar ist.

Nun zum Server. Es ist ein OpenSuSE 10.3 installiert. Also eine Version weiter als die auf der ich meine Übungen gemacht habe. Was soll’s, sollte ja ähnlich sein.

YaST ist auf englisch, aber das ist auch ok.

Also in den Dialog Software installieren und dort wie gewohnt das YaST2-VM Modul installieren. Dann raus aus dem YaST um es direkt danach wieder zu starten. Dann erst einmal Verwunderung – wo ist der Menupunkt unterhalb von System? Ah, es ist kein Unterpunkt mehr sondern ein Hauptmenupunkt Virtualization und darin befindet sich dass der Punkt Install Hypervisor and Tools. Also draufklicken.

Ich werde gefragt ob ich die grafischen Tools auch installieren möchte, da ich momentan im Text-Modus unterwegs bin. Ich entscheide mich dagegen. Dann wird installiert. Als nächstes wird noch gesagt, dass die Firewall2 installiert werden müsse. Ok, machen wir. Danach kommt die Nachricht, dass alles fertig ist und ich mein System neu booten müsse und dort dann XEN auswählen sollte.

OK, erstmal kontrolliere ich über YaST die Firewall-Einstellungen. Nicht dass die jetzt aktiviert ist und mich nach dem Reboot nicht mehr rein lässt. Sie ist aber weiterhin deaktiviert.

Als nächstes schaue ich mir die /boot/grub/menu.1st im Editor an. Und das war auch ganz sinnvoll. Denn dort steht jetzt an erster Stelle (also ID 0) der Xen-Kernel. Und an zweiter Stelle (ID 1) steht diesmal der alte Default-Kernel. Also nochmal rein in das YaST und dort wie oben beschrieben in der Bootloader-Conf irgendwo ganz hinten den fallback auf 1 setzen.

Und nun…reboot und hoffen.

Und…nach nicht einmal einer Minute ist der Server wieder erreichbar. Mit gebootetem Xen-Kernel.

Das wichtigste ist geschafft. Schade, dass ich den Startbildschirm nicht sehen konnte, aber was soll’s.

Die /var/log/boot.msg sieht ok aus.

Jetzt starte ich wieder YaST, finde aber erstmal keine neuen Tools. Vielleicht gibt es die YaST2-Tools für die VM-Einrichtung wirklich nur im grafischen Modus. Also werde ich mich so herantasten und meine virtuellen Server (vServer) einrichten.

Wie es weiter geht, dann ggf. ein anderes mal :) Es sei aber schon einmal gesagt, dass es weiter geht!

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Wie ist das eigentlich mit China und dem Internet?

Dieser Tage wird ja berichtet, dass China Teile des Internets gesperrt hat. Vor allem soll es um kritische Seiten gehen. Seit heute morgen soll die Sperre gelockert worden sein, sodass zum Beispiel die Website des BBC und und zu Wikipedia zugänglich sei. So berichtet es zumindest die ARD.

Aber wie ist das eigentlich in China. Ich war noch nie dort, ich kenne mich nicht aus. Ich kenne aber die üblichen Methoden, die eine Sperre eigentlich unmöglich machen. Wir hatten ja den Fall, dass Arcor den Zugang zu Youtube sperren musste. Soweit ich mitbekommen habe, wurde dies dann so gelöst, dass der DNS-Server von Arcor die Adressen nicht auflösen konnte. Abhilfe schaffte also wohl die einfache Umstellung auf einen anderen DNS-Server.

Aber auch wenn eine IP von einem Chinesischen Router geblockt wird, gibt es doch immernoch Möglichkeiten. So könnte man sich zum Beispiel über ein VPN (z.B. SSL-OpenVPN) über einen anderen Server verbinden. Wenn alle Ports ausser Port 80 gesperrt sind, kann man das VPN trotzdem über Port 80 realisieren. Möglich ist auch ein Tunnel über eine Telnet- oder SSH-Verbindung.

Weiß jemand, wie es in China ist? Sind grundsätzlich alle ausländischen Server gesperrt, sodass man nicht auf einen Server zugreifen kann, der als VPN-Server oder SSH_Tunnel-Endpunkt fungieren kann? Oder werden Verschlüsselungen auch geblockt? Sind ggf. auch erstmal alle Seiten gesperrt und nur jene, die explizit freigeschaltet werden, zugänglich?

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Pagerank Update startet

Wie hier schon richtig geraten wurde, geht heute das Pagerank-Update von Google los.

Es scheint zwar keinem mehr wichtig zu sein, aber irgendwie warten doch alle drauf und sind gespannt, wie lang der PR-Balken nach dem Update sein wird.

Nunja, und ich wollte es auch einmal in meinem Leben gebloggt haben. Vielleicht gehe ich gleich auch noch einen Baum pflanzen, das haus baue ich dann morgen! :P

PS: Im Moment bekommen die meisten Seiten wohl erstmal einen 3er Balken. Aber kein grund zur Aufregung, alles wird gut und jeder bekommt den Balken, den er verdient hat :-)

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks

Das neue Iphone ist da…

…und jetzt gibt es wohl lange und noch längere Gesichter. Denn der Preis von 199 bzw. 299 Dollar für die version mit mehr Speicherplatz war freilich nicht der Endverkaufpreis. Bei diesem Preis muss man auch in den USA noch einen Vertrag abschließen, der monatlich doch einiges an Kosten verursacht. In Deutschland ist es hochgerechnet auf ein Jahr keineswegs günstiger. Und wer in den USA eine Version ohne Vertrag haben möchte, der muss wohl nach wie vor um die 400 EUR zzgl. Zoll bezahlen.

Auch T-Mobile tauscht alte IPhones nicht so einfach und kostenlos gegen das neue IPhone 3G aus. Wer UMTS und GPRS will, der muss auch hier nochmal in die Tasche greifen.

Was kannst Du jetzt tun?
Bookmarke den Artikel, wenn er Dir gefallen hat! These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • SEOigg
  • Technorati
  • Facebook
  • Google Bookmarks