Heute war einmal ein leidiger Tag für viele Deutsche. Besonders jene, die heute pünktlich arbeiten mussten. Denn die Zeit wurde pünktlich um 2 Uhr für eine Stunde nach vorne, also auf 3 Uhr gestellt. Was für den Biorythmus nicht gut sein soll, ist für manche – falsch eingestellte Cronjobs nicht besser. Denn wenn einem heute im Internet einige Seltsamheiten begegnen, kann das sicherlich auch mit der Zeitumstellung zusammenhängen. Besonders cronjobs, im Intervall ausgeführte Dienste, die täglich zwischen 2 und 3 Uhr nachts ausgeführt werden sollen, kamen heute nicht an die Reihe. Aus diesem Grund sollten Tägliche Cronjob-Einträge zwischen 2 und 3 Uhr nachts gänzlich vermieden werden. Zumindest wenn diese wichtig sind.
Wobei ein nicht ausgeführter Cronjob manchmal gar nicht so tragisch ist. Wenn man es im Laufe des Tages merkt, kann man ihn meistens immernoch nachholen. Aners wird es dann im Herbst, wenn von der Sommerzeit wieder auf die Winterzeit umgestellt wird. Denn dann wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Hat zur Folge, dass Cronjobs in dieser Zeit doppelt ausgeführt werden. Und das ist mitunter schwieiger am Tag danach zu beheben. Besonders wenn E-Mail automatisiert rausgeschickt werden oder die Datenbank durch den Job verunstaltet wird.
Voraussetzung für diese Regel ist natürlich, dass der Server richtig mit der Zeitumstellung umgeht. Wird dieser nicht durch einen Timeserver ständig abgeglichen oder stellst sich nicht automatisch auf die Sommer-/Winterzeit um, fehlt diese Stunde oder ist doppelt vorhanden, natürlich zu der Zeit der Umstellung. Das ist aber durch gute vorkonfigurierte Systeme nur noch sehr selten der Fall.
Also merke, Cronjobs zwischen 2 und 3 Uhr nachts vermeiden.
Wird etwas ständlich ausgeführt, muss man sich den Dienst genau anschauen und prüfen und es von Nachteil sein kann, wenn ein Stundenintervall zweimal vorkommt. Zum Beispiel wenn Statistiken für eine Uhrzeit generiert werden sollen.
1 Kommentar
Über was man sich alles gedanken machen muss, wenn man sich mit einem Computer beschäftigt. tstststs ist das alles kompliziert in der heutigen Zeit. Früher in Zeiten von Karteikarten hatte man die Probleme nicht.