one night stands

free chat

sex cam

Girls Cam

sex chat

webcam

Russian Sex

wordpress plugins

Asian Webcams

cams

singles dating

Sex Dating

dating service online

magento hosting

sex cam to cam

Xen from Scratch auf openSuSE 11.2 mit dirinstall

Alles auf eigene Gefahr, immer überlegen, bevor man Shell-Kommandos ausführt!

1. Partition anlegen (z.B. auf einem LVM: /dev/space/domUroot

2. filesystem anlegen, wenn noch nicht bei der Partitionierung geschehen, z.B. ext3: mkfs.ext3 /dev/space/domUroot

3. Mountpunkt anlegen, z.B. mkdir /var/tmp/dirinstall (sofern das nicht sowieso schon existiert)

4. mounten mount /dev/space/domUroot /tmp/dirinstall

5. sofern noch nicht geschenen, das Paket yast2-dirinstall installieren, z.B. über den Yast Softwaremanager

6. yast dirinstall ausführen

7. Den Schritten im yast dirinstall folgen und ggf. das Installationsverzeichnis nochmal prüfen und die Software-Auswahl anpassen

8. in /var/tmp/dirinstall wechseln und

cp /boot/*xen* ./boot
ausführen
9. cp -ax /lib/modules/`uname -r` ./lib/modules
ausführen

10. echo -e "/dev/hda1  /  ext3   acl,user_xattr   1 1" > ./etc/fstab
ausführen (ggf. anpassen)

11. rm -f ./etc/mtab
ausführen

12. sed -ie "s/^[2-6]:/#\/" ./etc/inittab
ausführen

13. sed -ie "s/\(^1:.*\)tty1/\1xvc0/" ./etc/inittab
ausführen

14. echo "xvc0" >> ./etc/securetty
ausführen

15. cp /etc/passwd /etc/group /etc/shadow etc/
ausführen

16. cd /; umount /var/tmp/dirinstall/
ausführen

Danach eine Config unter /etc/xen/vm/ anlegen, z.B. mit vi /etc/xen/vm/test mit dem Inhalt

name     = "test"
memory = 4096
kernel   = "/boot/vmlinuz-xen"
ramdisk  = "/boot/initrd-xen"
root     = "/dev/hda1"
vcpus=4
cpu=2
vif  = [ 'ip=10.0.0.200' ]
disk     = [ 'phy:space/domUroot,hda1,w' ]

extra="3 console=xvc0"

Danach:
xm create test
mit
xm console test
den Bootvorgang beobachten.
Login wie auf der Dom0 und dann mit yast alles mögliche einstellen und anpassen...

HP Probook 5320m Review / Test / Erfahrungsbericht (WS996EA#ABD)

Da mir doch schon einige Testberichte sehr weitergeholfen haben, wollte ich mich dafür einmal bedanken, indem ich einfach auch mal einen solchen schreibe.

Konkret geht es um das Hewlett Packard Probook 5320m WS996EA#ABD

Was ich unbedingt wollte, war ein kleines Notebook mit einem matten Display, um nach Möglichkeit auch mal im freien und im Zug – und im Optimalfall sogar bei Sonnenlicht noch etwas erkennen zu können. Außerdem sollte das Gerät recht leise sein, da es ja doch den ganzen Tag neben mir steht. 13 Zoll waren quasi gewünscht. 14 hätten es auch getan, aber da hat mir auch kein anderes Gerät zugesagt.

In der engeren Auswahl war am Ende ein Sony Vaio aus der Z-Serie, ein Macbook Pro 13 sowie das Toshiba R630.

Das Sony ist in der absolut abgespecktesten Version im Sony-Shop nicht für unter 1500 EUR zu bekommen, die Standard-Versionen fangen bei guten 1800 EUR an. Irgendwie dann doch zu viel für zuviele Sachen auf die man dann doch keinen Wert legt.

Das Macbook hat ein verspiegeltes Display, und ist ansonsten sicher auch eine Glaubensfrage, hat auf der einen Seite ein paar Features wie die beleuchtete Tastatur und das supertolle (laut höresagen) Touchpad, auf der anderen Seite allerdings kein UMTS-Modem und nur 2 USB-Steckplätze etc.

Das Toshiba R630 machte im Laden einen soliden Eindruck, sollte allerdings recht laut sein, daher fiel es raus.

Am Ende blieb also das Probook von HP, das sich nun mit meinem betagten Sony Vaio 15-Zoll Notebook vergleichen lassen muss.

Zur Ausstattung (als könnte man die nicht auf jeder Shop-Seite nachlesen) gehört ein Intel Core I5 450M 2,4GHz-Prozessor sowie ein mattes 13,3 Zoll Display. Außerdem sind 4 GB DDR3-Ram und eine 500GB Festplatte mit 7200 Umdrehungen verbaut.

Zudem ist eine Gigabit-Netzwerkkarte sowie eine Wlan-Karte g/b/n an Board.  Außerdem gibt’s die Standard-Intel HD Grafikkarte.

So, das waren die Eckdaten, die man wie gesagt auch überall nachlesen kann. Daher komme ich nun zu den Sachen, die man ggf. nicht nachlesen kann, oder die man noch bestätigt haben will.

Zum äußeren: Das Notebook wirkt gut verarbeitet, knarrt nicht und macht einen soliden Eindruck. Die Deckeloberseite, sowie die Handauflage ist wohl aus Aluminium, ja, das ist wirklich so bräunlich, sieht aber nicht schlecht aus. Zwischen den freistehenden Tasten ist schwarzes, glänzendes Plastik, das sich auch am Rand um den Bildschirm wiederfindet. Wo wir auch schon beim ersten Kritikpunkt wären. Die Fingertatschen hat man schnell über das komplette Gerät verteilt und die spiegelnde Oberfläche um das Display stört bei gewissem Lichteinfall schon. Das passt so garnicht zu dem matten Display. Aber wenn man den kompletten Rand um das Display mit Fingertatschen voll hat, sind ggf. auch die Spiegelungen weg. HP scheint auch bemerkt zu haben, dass das mit der Sauberkeit ein Problem werden könnte und legt gleich ein passendes Wischtuch bei. Das ist ja schon mal was.

Der Deckel hat keinen Verschluss und lässt sich so nicht mit einer Hand öffnen. (Wer’s braucht…ich dachte ich erwähne es mal, weil es in vielen anderen Testberichten immer erwähnt wird).

Zurück zur Hardware-Ausstattung: Die 4 GB Ram sind maximal, es ist ein Riegel verbaut und es geht laut Herstellerangaben auch nicht mehr. Außerdem fehlt ein optisches Laufwerk. USB3.0 gibt es nicht und kann auch nicht durch irgendwelche Kärtchen nachgerüstet werden. Firewire und eSata fehlen auch. USB2.0 ist also das schnellste was man extern anschließen kann, abgesehen von den SD/MMC-Karten. Hier sollte man wissen, was man am Ende benötigt. Zudem hat das Gerät noch eine Kamera sowie einen Displayport- und einen VGA-Anschluss. Für den Displayport-Anschluss gibt es Adapter, sowohl auf HDMI als auch auf DVI. Achtung: Das ist kein Mini-Displayport! Die Mac-Adapter passen also nicht. Der Vorteil gegenüber HDMI soll wahrscheinlich sein, dass man theoretisch auch eine größere Auflösung als die 1080p ausgeben kann. Ob das praktisch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Die 1080er Auflösung per HDMI-Adapter inkl. Ton kommt auf jeden Fall am Fernseher an. Der Fernseher (Sony) musste auf Vollpixel umgestellt werden, damit die Seitenränder nicht abgeschnitten werden.

Der Kopfhörer- und Mikrofonanschluss ist kombiniert, also nur eine Buchse. Zumindest normale Kopfhörer anschließen funktioniert problemlos. Ein Mikrofon habe ich sowieso nicht, aber es ist ja auch eines eingebaut, was ich aber auch noch nicht getestet habe.

Zu dem Multitouch-Touchpad und dem eingebauten Fingerabdruckssensor sowie dem WWAN (UMTS-Modem) kommen wir später noch.

Bei dem Lieferumfang haben mich außer dem Putztuch auch die drei DVDs quasi begeistert. Der Sony hatte damals nur Recovery-CDs, die auch noch selber erstellt werden mussten, was aber von Anfang an nicht funktioniert hat. Deswegen ist hier die Freude über die DVDs umso größer. Auf den DVDs ist jeweils ein Windows 7 Pro 32 bit, ein Windows 7 Pro 64 bit sowie noch entsprechende Treiber und Software von HP.

Die erste Inbetriebnahme stellte sich mit gemischten Gefühlen dar. Da ich mir nicht sicher war, ob ich die Kiste behalte, habe ich ohne den Akku, nur mit Netzteil getestet. Da war meine Hoffnung bzgl. des Geräuschpegels auch schon dahin, da der Lüfter während der Installation von viel unnötiger Software durchweg brummte. Die Einrichtung und das Wegklicken von 60-Tage-Testsoftware und der McAffee-Sch… dauerte für einen CORE I5 gefühlt ein paar Stunden. Da wird dann so ein angeblich superschnelles Notebook geliefert und man fragt sich, ob man mit dem 4 Jahre alten XP-Notebook nicht doch ganz gut bedient war.

So weit so gut, ich wollte ja nur einen ersten Eindruck, und ich weiß ja auch, dass man die Software wieder loswerden kann, sofern man sie nicht braucht. Und diese unnötigen, lange ladenden Desktop-Toolbars kannte ich auch schon aus Video-Reviews der Sony Z-Serie – und auch bei dem High-End Produkt fragte sich der Tester, wo denn die Leistung nun bleibt.

Zurück zum Lüfter: Das war ja eines der wichtigen Kriterien, leise sollte es sein – so wie das alte Sony, quasi geräuschlos, wenn es nichts tut (aber trotzdem eingeschaltet ist). Wenn der Rechner zu tun hat darf er natürlich auch gerne mal aufdrehen. Beim Durchstöber der Bioseinstellungen habe ich einen Punkt gefunden, der angibt, dass der Lüfter bei Stromversorgung (aus der Steckdose) permanent laufen sollte. Nimmt man dort das Häckchen weg und startet neu, kann man sich schon mal richtig freuen. Der Lüfter dreht nur noch selten, eben nur noch dann, wenn es ihm warm genug ist.

Dann bleibt noch das “Problem” mit der 7200-Umdrehungen Festplatte. Aber das ist eben so, die hört auch nicht auf zu drehen, deswegen habe ich früher auch immer 5400-er Platten gekauft. Ist mir insofern aber egal, weil sowieso die SSD in den Rechner kommt.

Das Display finde ich soweit, bis auf die Spiegelungen der Umrandung in Ordnung. Die 1366x768er Auflösung reicht für meinen Geschmack bei der Displaygröße aus. Ich glaube nicht, dass ich mit einer 1600 oder gar einer 1920er Auflösung, die die Vaio Z-Serie bieten kann, Freude gehabt hätte. Ich kann mich ja nicht mit der Lupe vor das Display setzen. Wenn es größer sein soll, bzw. mehr Platz auf dem Desktop benötigt wird, muss eben ein externer Monitor her. Was das Arbeiten in der Sonne angeht, kann ich leider mangels Sonne noch nichts sagen.

Was ich vorher für völlige Spielerei hielt, war die beleuchtete Tastatur der Z-Serie oder des Macbooks. Hier hatte ich mit meinem alten Vaio doch auch nie Probleme, war dadurch allerdings verwöhnt, weil die Vaio-Tastatur weiß mit schwarzer Aufschrift ist. Bei den schwarzen Tasten mit weiß/grauer Aufschrift ist es doch schon etwas schwierig bei Dämmerung oder mit Licht von hinten die richtige Taste zu finden – aber auch daran gewöhnt man sich. Die meisten Tasten kennt man, nur bei den FN-Tasten für Lautstärke, Helligkeit, Displayumschaltung etc. muss man sich etwas Licht machen. Aber eine beleuchtete Tastatur hätte sicherlich nicht geschadet.

Inzwischen habe ich auch den Akku in das Gerät gesetzt. Der Akku ragt an der Unterseite heraus, wodurch der Laptop hinten etwas erhöht steht. Das ist in Ordnung, nur beim Druck auf die Power-Taste kippt das Gerät weg – da sollte man etwas vorsichtig sein.

Was die Hitzeentwicklung angeht, so wird das Gerät auf der linken Unterseite je nach Belastung schon etwas wärmer. Ansaugschlitze für Frischluft sind an der Unterseite angebracht. Ob das Arbeiten mit dem Laptop auf dem Schoß gut möglich ist, wage ich zu bezweifeln.

Derweil habe ich übrigens auch die SSD von Intel problemlos einbauen können. Die Installations-DVDs haben über ein externes USB-Festplattengehäuse, an das ich einfach einen 5 1/4 Zoll DVD-Brenner angeschlossen habe, problemlos funktioniert – vorher war natürlich im Bios die entsprechende Bootreihenfolge anzupassen.

Das externe USB-DVD-Eigenbau-Laufwerk machte übrigens bei den Recovery-DVDs des alten Sony Vaios Probleme. Wahrscheinlich wurden für das Installationsprogramm keine USB-Treiber geladen, wodurch die Installation mit einem Bluescreen quittierte, also nicht möglich war.

Von daher bin ich wie gesagt sehr positiv überrascht, dass hier richtige Installations-DVDs (auch kein Recovery, das gleich allen Schrott mitinstalliert) dabei ist.

Sobald das Windows dann wieder installiert ist, kann man über die HP-Software-DVD übersichtlich Treiber und Software einzeln anwählen, von denen man meint, dass man sie benötigt. Auch das Quickweb lässt sich wieder problemlos installieren. Quickweb ist ein Mini-System, das sich eine eigene Partition einrichtet. Drückt man im ausgeschalteten Zustand die Quickweb-Taste, erhält man innerhalb von wenigen Sekunden ein eigenständiges System, das einen Webbrowser bietet und das sich sowohl über LAN, Wlan und auch WWAN in’s Internet verbinden kann. Das ist nützlich, um sein Windows nicht zu gefährden, wenn man sich einmal “versurft” hat oder man Gästen nicht zutraut, dass sie das Internet benutzen könnten, ohne gleich eine Toolbar o.Ä. zu installieren. Ein Flashplayer ist in dem System integriert. Programme können nicht ausgeführt werden und Downloads können nur auf einen externen USB-Stick hespeichert werden.

Weitere nützliche Softwares sind die HP Protect Tools. Damit ist es möglich, sich per Fingerabdruck in Windows einzuloggen oder direkt vor dem Systemstart ein Passwort oder eben den Fingerabdruck abzufragen um Zugriff zu bekommen.

Außerdem wird eine Passwortverwaltung z.B. für Webseiten unterstützt. Somit fällt auf vielen Seiten das lästige Benutzername/Passwort eintippen weg. Satt dessen streicht man auf der Loginseite nur noch über den Scanner und wird automatisch eingeloggt. Wie sicher dieses Tool am Ende ist bleibt noch zu prüfen. Aber sicherer als der im Firefox eingebaute Passwortmanager ist es sicherlich. Zusätzlich bieten die Tools noch Möglichkeiten der Gesichtserkennung sowie zum Verschlüsseln der Festplatte. Ersteres hat bei mir aber nicht zuverlässig funktioniert, letzteres will ich meiner SSD lieber nicht zumuten bevor die technische Voraussetzungen nicht geklärt sind.

Was mich bis jetzt richtig stört, ist das Touchpad. Zuerst hört sich die Multitouch-fähigkeit natürlich toll an – alles muss multitouch können, heutzutage. Aber dadurch fällt eben die Druck-sensitivität weg. Das heißt, dass bereits sehr leichte Berührungen als “touchen” gewertet werden. Dadurch ergibt sich also durch einfaches berühren des Pads bereits ein Klick. Zuerst dachte ich, dass auch das empfindliche Touchpad daran schuld ist, dass ich des öfteren im Explorer versehentlich Ordner verschiebe, es stellte sich aber heraus, dass das an den ebenfalls sehr empfindlichen Tasten liegt. Diese registrieren bereits einen Klick, bevor die Tasten geklickt haben – also schon bei einer sehr leichten Berührung. Es bleibt noch zu testen, ob man sich entgegen der Gewohnheit daran gewöhnen kann, nicht immer einen Finger auf der Maustaste zu haben.

Die empflindliche linke Maustaste ist doch nicht “normal”. Beim Vergleich von linker und rechter Maustaste fiel auf, dass es sich offensichtlich um einen Defekt handelt. Der Defekt konnte durch den “Support am nächsten Arbeitstag” (der zwar aufgrund mangels Teilen nicht am nächsten Arbeitstag da sein konnte) behoben werden. Nun bin ich also auch mit dem Touchpad zufrieden, und die Maustasten klicken auch nur noch, wenn sie wirklich klicken sollen und nicht schon bei leichter Berührung.

Durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten des Touchpads ist es jedoch möglich, den Klick per Pad oder auch direkt die Tasten abzuschalten. Außerdem kann man die vier Ecken des Touchpads mit weiteren Funktionen belegen. Eine Option, beide Maustasten gleichzeitig als dritte Maustaste zu benutzen habe ich nicht gefunden. Mausgesten sind auch möglich, funktionieren aber nicht annährend so reibungslos wie Mac-User behaupten, dass es bei den Macs funktioniert. Am Ende scrollt man dann doch mit dem rechten Rand des Touchpads oder klickt schnell die Zoom- oder Rotationsfunktionen, bevor man sich die Hand verränkt, oder mehrere Anläufe benötigt, um an die richtige Stelle zu scrollen.

Auch positiv fällt die W-Lan-Verbindung auf. Im Vergleich zum betagten Sony wird eine bessere Verbindungsqualität angezeigt und auch Verbindungsabbrüche kamen noch nicht vor. Das mag ggf. auch daran liegen, dass die WLan und die WWAN-Antennen in die Oberseite des Displays integriert wurden und nicht durch die Hände oder die Tischplatte von unten gedämpft werden.

Eine Testverbindung per UMTS mit dem WWAN-Modul war erfolgreich. Wie es sich hier unterwegs surft, bleibt noch zu testen. Denn hier ist besonders interessant, wie schnell sich die Verbindung wieder aufbaut, nachdem das Netz unterbrochen wurde.

Update zum Display bei Sonne

Jetzt kann auch endlich das Display bei Sonne getestet werden – wenn auch “nur” die Herbstsonne…

Wenn die Sonne schräg hinter dem Notebook einfällt, spiegelt sich diese so im Display, dass man nichts mehr sieht. Ich glaube aber fast, dass das garnicht besser geht. Sobald man sich so dreht, dass man die Spiegelung der Sonne nicht direkt im Display sieht, kann man auf dem Display alles gut erkennen. Sonne von der Seite ist überhaupt kein Problem. Generell wird die Spiegelung der Sonne aber auch nur im Frühling und im Herbst ein Thema sein, da sie so schrän steht. Der Sonneneinfall von oben wird vermutlich auch keine Probleme machen.

HP – Erfahrungen mit dem HP-Onlineshop

Ich habe mit mitte Oktober dazu entschlossen, ein HP-Notebook zu kaufen.

Es sollte das HP Probook 5320m sein – mit CoreI5-Prozessor und mattem Display. (Review folgt)

In etlichen Online-Shopts wurde die Lieferzeit damals mit 3-4 Wochen angegebeb. Bis ich mit entgültig entschlossen habe, war es nun der 22. Oktober. Inzwischen waren die Lieferzeiten auf 1-2 Wochen herabgesetzt – wieder auf den üblichen Online-Shop-Seiten, aber auch auf der Shop-Seite von HP direkt.

Natürlich wollte ich dann einer der ersten sein, der bei der nächsten Lieferung dieser Notebooks berücksichtigt wird. Der Preis im HP-Onlineshop hat mir nicht wirklich gefallen – im vergleich zu anderen Anbietern. Hier war seinerzeit eine Differenz von 50-60 Euro. Nachdem mir aber diverse Rabatte beim zusätzlichen Kauf eines CarePacks eingeräumt wurden, hatte der HP-Shop seinerzeit das beste Angebot und natürlich wollte ich so auch auf der sicheren Seite sein und das Notebook sehr schnell in den Händen halten. Schließlich bestelle ich ja quasi direkt beim Hersteller.

In der Status-Übersicht von HP wurde meine Bestellung dann auch entsprechend angezeigt – am 02.11.2010 sollte es voraussichtlich versendet werden – und am 03.November hier sein.

Also knappe zwei Wochen, wie angegeben. Die anderen Shops hatten alle auch noch kein früheres Datum.

Bereits eine Woche später bekam ich allerdings die erste Mail von einem Onlineshop, dieser hätte das Notebook jetzt vorrätig, Lieferung könnte einen Tag später erfolgen. Soweit sogut, der Preis wäre im Endeffekt höher gewesen. Ich will also nicht mehr Geld drauf legen, nur um es 6 Tage früher zu bekommen. Außerdem war ja zu erwarten, dass HP seinen Liefertermin auch korrigiert.

So war es dann auch. Von Donnerstag auf Freitag, 28. auf 29. zuckte die Status-Übersicht von HP bereits und so bekam ich im Laufe des Freitags dann auch eine Annahmebestätigung für meinen Auftrag bei HP und eine seperate Benachrichtigung, dass meine Bestellung nun zum Versand vorbereitet werde. Voraussichtlicher Lieferterin sollte der 02. November sein.

Derweil konnten auch weitere Online-Shops das Notebook liefern. Aber alles schien ja jetzt gut zu werden, denn das Notebook ist ja so gut wie unterwegs.

Eine Meldung, dass das Notebook jetzt aber versendet wurde, gab es nicht. Stattdessen zeigte mir das Status-System am Samstag an, dass ein Liefer- und Versandtermin folgen würde. Es sah also nicht mehr danach aus, als wenn es am Freitag wirklich versendet wurde.

Nachfragen bei HP am Montag brachten leider nicht viel, da sich das Versandzentrum wohl in einem der 5 Bundesländer befindet, in dem am 01, November nicht gearbeitet wird. Der Mitarbeite rginge aber davon aus, dass das Gerät am nächsten Tag versendet wird.

Derweil war das Probook bei einigen Shops schon wieder ausverkauft, nächster Termin wäre der 22.11.2010.

Und wie mans chon erahnen kann – sonst hätte ich sicherlich auch nicht so ausführlich darüber geschrieben teilte mir HP am 02.11.2010 mit, dass man nicht wisse, warum das Gerät am Freitag nicht verschickt werden könnte, der nächste und auch früheste Liefertermin sei der 22.11.2010 – also genau einen Monat nach meiner Bestellung.

Ich habe absolut keine Ahnung, warum das bei HP direkt alles nicht geklappt hat. Ich weiß aber, dass ich über deren Online-Shop mit großer Sicherheit nichts mehr bestellen werde. Der ausgehandelte Preis ist einen Monat nach Bestellung für einen Laptop natürlich nicht mehr realistisch – ja, das wäre sicher ein gutes Geschäft für HP gewesen, wenn ich meine Bestellung nicht storniert hätte.

Aber so hoffe ich einfach, dass der HP-Shop die einzige Enttäuschung bleibt und der Rest des Unternehmens zuverlässiger ist.

Mein Probook habe ich derweil bei Computeruniverse bestellt, das war da noch vorrätig, kam knapp 30 Stunden nach Bestellung hier an und war noch am Ende noch 12 Euro günstiger als der rabattierte Preis aus dem HP-Shop.

Bundestag, Angela Merkel, Stuttgart 21

Nur als Notiz und zur Erinnerung für mich. Gestern in der Debatte im Bundestag sagte unsere Bundeskanzlerin in etwa, dass wegen Stuttgart 21 kein Volksentscheid nötig sei. Unter anderem würde die Landtagswahl im kommenden Jahr den Volksentscheid quasi ersetzen. Natürlich ist es, nachdem der Abriss des alten Bahnhofs bereits begonnen hat, sowieso zu spät um zurückzurudern, allerdings bin ich trotzdem gespannt auf das Ergebnis dieses “Ersatzvolksentscheides”.

Um die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke mache ich mir hingegen keine Sorgen. Sollte die Opposition halten, was sie verspricht, dürften gleich mehrere Faktoren gegen die Verlängerung der Laufzeiten (auch rechtlich und in dieser Konstellation des Bundesrates und der Länder) sprechen.

Am Rande ist gestern übrigens noch etwas lustiges passiert, über das auch nicht wirklich berichtet wurde. Als Guido Westerwelle während seiner Redezeit gefragt wurde, ob er eine Zwischenfrage von Herrn Sarrazin zuließe, war der etwas verwirrt und bemerkte, dass er garnicht wusste, dass Herr Sarrazin nun auch schon Mitglied dieses Hauses sei.

Ein bisschen sparen…

Jetzt haben wir also doch schon eine Antwort auf die Frage Bundesregierung – Was nun? Und dann wurde das am Wochenende beschlossene Paket auch gleich als Einmaliger Kraftakt betitelt. Will das nun heißen, dass das 2-tägige Zusammentreffen der Regierungspolitiker schon so anstrengend war, dass es nicht wiederholt wird?

Hat es sich damit etwa schon ausgespart? Da sind jetzt ein paar Einschnitte im sozialen Bereich geplant. Darüber kann man sicher streiten. Manche meinen, dass es einigen, die keiner Arbeit nachgehen, immernoch zu gut geht, anderen geht es sicher zu schlecht und die können nichts dafür. Trotzdem machen die sozialen Einschnitte, wie aber wohl auch die Ausgaben für diesen Bereich, den größten Teil aus.

Einsparungen bei der Bundeswehr, beim Bund und den Beamten sind sicher nicht verkehrt. Auch wenn man bei letzteren aber nicht einfach nur stellen abbauen sollte, sondern genau darauf achten sollte, wen man aussortiert.

Den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses auf Eis zu legen ist sicherlich vernünftig. Immerhin kann man dich die Stelle, an der es stand und stehen wird, auch ansehen – das reicht. Und wer in Berlin etwas besichtigen will, der kann auch direkt in den Dom gehen, oder ein paar Meter weiter den Fernsehturm und das Rote Rathaus ansehen.

Dass die Bahn nun eine 500-Millionen-Euro Dividende jährlich zahlen soll, ist so eine Sache. Zwar macht die Bahn Gewinne, versucht aber selber, Schulden abzubauen. Hier werden die Schulden also höchstens etwas umgeschichtet. Am Ende also mehr eine Milchmädchenrechnung, was aber darauf hindeutet, dass die Bahnprivatisierung momentan auch wieder etwas in die Ferne gerückt ist.

Ähnlich weit in die Ferne rückt die Finanzmarktsteuer. Da hier noch auch internationale bzw. mindestens Europäische Mitstreiter gewartet wird, haben die Banken und Spekulanten erst einmal nichts zu befürchten.

Dazu kommt noch die Brennelemt-Steuer. Hört sich im ersten Moment super an. Die greift aber wohl erst, wenn Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke durch sind. Das will dem gutgläubigen Bürger natürlich erstmal vermitteln, dass das eine super Steuer ist. Sie ist dann aber eher an die Laufzeitverlängerung verknüpft. Gibt’s das eine nicht, wird es auch das andere nicht geben. Für die Zwischen- und Endlager und die Atommülltransporte zahlen wir aber trotzdem – alle miteinander.

Am Ende bleiben zig Subventionen, an denen nichts gedreht wurde, allen voran die Mövenpick-Steuer und die erneute Erkenntnis, dass wir alle über unsere Verhältnisse gelebt haben.

Aber wann lebt man eigentlich über seine Verhältnisse? Lebt ein Hartz4-Empfänger bereits über seine Verhältnisse, wenn er das ausgibt, was er monatlich bekommt? Oder lebt er über seine Verhältnisse, wenn er mehr ausgibt, als er monatlich bekommt?

Lebt ein Arbeitnehmer über seine Verhältnisse, wenn er ausgibt, was er monatlich verdient? Oder wenn er einen Kredit aufnimmt?

Lebt ein Politiker über seine Verhältnisse, wenn er von einem überschuldeten Staat bezahlt wird – wenn er Geld bekommt, das garnicht da ist, das erst geliehen werden muss?

Lebt ein Millionär über seine Verhältnisse, wenn er von seinem erwirtschafteten Geld gut lebt?

Oder lebt eine Bank über ihre Verhältnisse, wenn sie mit Geld und Wertpapieren spekuliert, das augenscheinlich nicht existiert und sich damit so weit an den Abgrund begibt, dass nur noch staatliche Rettungspakete helfen? Diese Frage stellt sich ungeachtet des Sparpakets.

Sicher ist aber, dass noch viel Spielraum für weitere solcher einmaliger Kraftakte übrig bleibt. Wir können alle gespannt sein, wieviele einmalige Kraftakte nun noch folgen werden.

Indes kritisieren übrigens die Oppositionsparteien, teilweise sogar Politiker aus den eigenen Reihen das Sparpaket. Da wird dann wieder die Besteuerung von Vermögen jenseits der Million und Anhebung des Spitzensteuersatzes gesprochen. Auch die Idee, dass bei den Erbschaften etwas mehr eingesammelt werden könnte, kommt auf den Tisch. Das hört sich für die kleinen Leute natürlich wieder toll an und ist extrem populär, besonders Sätze wie breite Schultern müssten mehr tragen, sind sehr beliebt. Wieviel das am Ende bringen würde, ist fraglich. Außerdem werden Steuern prozentual erhoben. Hätten wir beispielsweise einen einheitlichen Steuersatz von 25%, dann würde ein Spitzenverdiener überigens schon von der Definition her mehr schultern, als ein Normalverdiener. Haben wir aber nicht, und so schultert ein Spitzenverdiener doch jetzt schon – auch prozentual – viel mehr, als ein Normalverdiener.

Wenn wir beispielsweise 100 Personen haben, die 7.500 EUR jährlich verdienen, bringt das dem Staat übrigens garnichts. Wenn wir eine Person haben, die 750.000 jährlich verdient, kommt da schon ordentlich was in die Staatskasse.

Früher gab es mal den zehntel Teil. Hat man 10 Äpfel gesammelt, musste man einen abgeben. Hat man 100 Äpfel gesammelt, musste man 10 Äpfel abgeben. Aber warum sollte man auf einmal 100 Äpfel abgeben, wenn man fleißig war, und 500 Äpfel gesammelt hat?

Ähnlich fraglich ist dann die Besteuerung von Vermögen jenseits der Millionen.

Warum sollte jemand, der nun 1000 Äpfel gesammelt hat, und sich diese einteilt oder einlagert, plötzlich jährlich von seinen Äpfeln abgeben müssen? Er hat doch schon jeden 10. Apfel abgegeben, nachdem er sie gesammelt hat.

Wenn man auf Stimmenfang geht, hört sich diese Forderung aber in der Tat toll an.

Ähnlich toll könnte sich eine Forderung nach einer Villenabgabe anhören. Wer ein zu großes Haus hat, könnte zur Kasse gebeten werden. Oder eine Urlaubsabgabe für Vielurlauber. Wer mehr als einmal im Jahr in den Urlaub fährt, muss nochmal eine Extrasteuer berappen. Diese Forderung könnte dann aber sogar an den Linken scheitern.

Die Bundesregierung – Was nun?

Es war selbst für mich gerade interessant, den Beitrag von vor der Bundestagswahl

Wen eigentlich wählen – wer senkt die Steuern?

zu lesen. Nun, nach der Wahl – genauer gesagt über 8 Monate später – kann man hierzu auch nur wenig sagen.

Das eine wurde nicht gemacht, das andere auch nicht. Die Krise ist nicht überstanden, obwohl sie eigentlich schon längst vorbei sein sollte.

Erinnern wir uns an das Gerede von vor der Wahl, so war der Plan klar. Die FDP und auch ein bisschen die CDU/CSU wolten den Wohlstand durch Wachstum und den Wachstum durch Steuersenkungen. Was dann recht schnell durchgesetzt wurde, war die Herabsetzung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 7 Prozent für Hotels.

Was uns erzählt wurde, klang ja auch sehr einleuchtend. Hotels würden dadurch günstiger werden. Das ist vor allem für jene Bürger wichtig, die dann einmal im Jahr Urlaub in einem deutschen Hotel machen wollen. Oder für Touristen aus anderen Ländern die entsprechend sparen. Sicherlich kommen dadurch auch viel mehr Touristen nach Deutschland.

Selbst für Unternehmen, ist die Herabsetzung natürlich völlig uninteressant, denn dort wird die Umsatzsteuer – sofern abzugsberechtigt – sowieso außen vor gelassen.

Und bei der ganzen Rechnerei würde nun natürlich der Hotelier in die Röhre schauen, der seine Preise entsprechend der Mehrwertsteuersenkung herabsetzt. Als logische Konsequenz bleiben die Preise gleich und das mehr eingenommene Geld bleibt einfach in den Taschen der Hoteliers. Für das Hotel unten an der Ecke wahrscheinlich jetzt auch nicht so der große Wurf. Für die große Hotelkette aber ein paar lukrative Scheine, die nun mehr in der Kasse sind, ohne mehr zu tun. Von einer Parteispende hier und da mal ganz abgesehen.

Was war sonst noch? Die Krise verschärfte sich. Nachdem die Banken gerettet wurden und vieles so weiter lief wie bisher, mussten nun die Banken äh.. die Staaten, die jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben äh…der Euro äh…die Banken gerettet werden. Oder zumindest musste das Geld gerettet werden, das die Banken verloren hätten, wenn die verschuldeten Staaten hätten ihren Bankrott erklären müssen. Und eine Spekulation ohne Risiken ist für Banken wir für Banken und Versicherungen ja auch eine Win-Win-Situation. Nach dem Motto “Wir verleihen unser Geld an Griechenland für einen extrem hohen Zinssatz, denn wenn niemand da wäre, der dafür birgt, wäre das Risiko dieses Geld nie wieder zu sehen extrem hoch”.

Da das jetzt alles für viele, besonders für Politiker nicht hervorzusehen war, wurde erst ein Millarden-Schutzschirm für Griechenland geschnürt. Nachdem die FDP auf Nachfrage explizit bestätigt hat, dass es bei jenen rund 22,4 Milliarden bleibt, wurde noch am selben Abend begonnen, ein Rettungsschirm für den Euro zu schnüren – läppische 148 Milliarden Euro -oder wurden doch nur 123 Milliarden zugesagt? 25 Milliarden mehr oder weniger – wir wollen ja jetzt nicht anfangen, jeden Cent auf die Goldwaage zu legen.

Die Milliarden für Hotels, für die Banken, für Griechenland und für den Euro wurden also schonmal rausgehauen.

Die Milliarden für die Automobilindustrie sind ja schon weg (und das wird noch Folgen haben!).

Derweil überlegt man natürlich, wo das rausgehauene Geld wieder rein kommt. Die Transaktionssteuer wurde zuerst abgelehnt, dann doch befürwortet – liegt jetzt aber erstmal auf Eis, denn da müssten ja angeblich alle mitmachen. Das wird sowieso nichts, denn nie machen alle mit, wird also erstmal beiseite gelegt, werden in zwei Jahren sicher wieder alle vergessen haben. Außerdem würde solch eine Transaktionssteuer von 0,01 Prozent ja auch die Bürger hart treffen. Will heißen, wer 100 Euro überweist, muss davon einen Cent Steuern zahlen. Eine Familie, die Hartz4 bekommt, kann das dann mit einer zweistelligen Cent-Zahl im Monat treffen.

Der Rentner, der mal eben seine 100.000 EURO Alterssicherung verschiebt, drückt 10 Euro ab. Und am härtesten trifft es hier natürlich jene, die nur mal eben eine Million auf ein anderes Konto schieben wollen. Die sind mit 100 Euro dabei! Unerhört!!! Von den Banken und Spekulanten ganz zu schweigen.

Unterdessen ist wieder klar, da die Steuer nichts wird, weil ja nicht alle mitmachen und die Bürger für dumm verkauft werden, muss entweder gespart werden oder es muss mehr eingenommen werden. Zum Beispiel durch Steuererhöhungen. Nachdem die FDP ihren Traum von Steuersenkungen (abgesehen von der wichtigen Steuersenkung von Hotels) nicht mehr verfolgt (Wahllüge Nummer 1) will sie zumindest keine Steuererhöhungen (…. Nummer 2?).

Indes meldet sich Roland Koch, noch Ministerpräsident von Hesen und kündigt Einsparungen bei der Bildung und den Sozialausgaben an, um sich kurz danach von der politischen Bühne zu verabschieden.

Nachdem das durch ist und Lena den Eurovision-Songcontest für Deutschland gewonnen hat, meldet sich 2 tage später der Bundespräsident Horst Köhler und gibt seinen Ausstieg bekannt.

Jener, der sich mit Finanzen sicherlich gut auskennt und sicher auch klare Worte zur Bundesregierung richten könnte, gibt sein Amt auf, weil er sich angeblich durch die Afghanistan-Äußerungen und deren Kritik gekränkt fühlt.

Kann man glauben, muss man aber nicht. Manche Bürger bekommen sicherlich den Eindruck, dass Horst Köhler sein Amt aufgibt, weil er – würde er das leisten, was er leisten wollte – der Bundesregierung in diesen Tagen permanent in die Suppe spucken müsste. Er müsste die Untätigkeit kritisieren, und daran appellieren, dass etwas getan werden müsste. Jedoch wurde er von der Bundesregierung gewählt, genauer von Schwarz-Gelb.

Neben der neuen Debatte, die unsere Nachrichtenmagazine, ob online, offline oder im TV jetzt noch eine Zeit beherschen werden, ist weiterhin klar, dass gespart werden muss – oder eben Steuern erhöht werden müssen.

Schäuble, der Finanzminister äußert sich dazu, und sagt, dass die Bürger wollen, dass Staatsschulden abgebaut werden. Sicherlich nicht falsch. Aber wollten die Bürger auch, dass Staatsschulden in dem Maß aufgebaut wurden?

Wie auch immer ist klar, dass viel eingespart werden kann und muss. Nun muss aber mal einer kommen und sagen, wo denn genau gespart wird. Der Großteil der Bürger hat sicher nichts dagegen, wenn viele Subventionen wegfallen. Fangen wir doch bei den Milchbauern an. Natürlich trifft das wieder die Bürger, aber was spricht dagegen, für Milch soviel zu zahlen, wie Milch eben kostet?

Oder stoppen wir doch mal jene Hilfen (z.B. Kurzabeitergeld) für Firmen, die in den Vorjahren noch Millionen und Milliarden Gewinne gemacht haben, und deren Geld nun angeblich so knapp sitzt (wo ist es denn hin?).

Es gibt sicher etliche Möglichkeiten, einzusparen. Sicherlich wird es uns irgendwo immer treffen, aber auch das wird sich dann einpendeln.

Hier noch zwei Links zum Thema subventionen:

Wer kriegt eigentlich wieviel Agrarsubventionen:

http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Einundzwanzigster Subventionsbericht (PDF)

http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_37496/DE/BMF__Startseite/Service/Broschueren__Bestellservice/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/40200__21__Subventionsbericht,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Wen eigentlich wählen – wer senkt die Steuern?

Die Frage, wer kommenden Sonntag gewählt werden soll, stellen sich recht viele Leute. Zumindest viele von denen, die überhaupt noch zur Wahl gehen. Dem anderen Teil ist klar, dass sie durch eine Wahl nicht wirklich viel bewegen können.

Denn inzwischen stehen die Parteien – zumindest vor der Wahl – doch recht dicht beieinander. Eigentlich wollen doch alle, dass es den Leuten besser geht. Mehr Geld in der Tasche, vorallem für Geringverdiener. Die Bildung anpacken, die Umwelt schonen. Maßlose Manager erziehen und zwingen, weniger Gehalt und/oder Bonis einzustecken, vorallem für miese Arbeit.

Aber alle sind sich einig, dass selbst die Linkspartei – würde sie an die Macht kommen – nicht das halten kann, was sie verspricht. Denn egal wer die nächste Regierung stellt, sparen ist angesagt. Da wird es keine Geschenke geben, da wird hier und da, vielleicht bei der Mehrwertsteuer, ansonsten irgendwo anders, noch etwas draufgelegt.

In so, scheinbar schwierigen Zeiten, in denen die Schuldenuhr nur so nach oben rennt, staatliche Banken melden, sie hätten mal wieder ein paar Millionen in die USA verschenkt und die Agentur die für die Arbeitsvermittlung zuständig ist, mehr Geld fordert, da das eingeplante nicht ausreiche, können die Bürger nicht wirklich auf Steuer- oder andere geschenke hoffen. Vielmehr wird in nächster Zeit erstmal das letzte große Geschenk abbezahlt. Denn die Abwrackprämie war nicht billig. Zwar haben jetzt die, denen es nicht so schlecht ging, dass sie kein Auto kaufen konnten, ein neues Auto, alle anderen aber die Kosten.

Wo noch vor etwas über einem Jahr das Sparen angesagt war und behauptet wurde, Deutschland könne Schulden abbauen, da wurde wenige Wochen später das Geld nur so rausgehauen. Und das Geld muss natürlich wieder reinkommen. Vermutlich wird es aber kaum über eine höhere Körperschaftssteuer oder Vermögenssteuer wieder reinkommen. Also muss die zukünftige Regierung doch an die Masse. Steuern, die alle zahlen.

Und da die angesprochene Agentur, die sich um die Arbeit kümmert, nicht effektiver Arbeiten wird, muss auch hier das Geld wieder reinkommen. Entweder durch Beitragssatzerhöhungen oder durch Steuern, die alle zahlen. Hauptsache es werden genügend Massnahmen angeboten, die den Bürger glauben lassen, die Arbeitslosenzahlen wurden gesenkt.

Alles in allem bleibt dann am Ende noch die Wahl der Kernfrage. Hier beziehen die Parteien klare Stellung. CDU und FDP wollen den Ausstieg, aber erst später, Stichwort Brückentechnologie. SPD, Grüne und Linke wollen den Ausstieg so schnell wie möglich.

Was all die anderen Fragen angeht, so wählen wir wohl die Katze im Sack. Genauso wie vor 4 Jahren niemand die 3-prozentige Mehrwertsteuererhöhung gewählt hat und zuvor niemand die Ökosteuer gewollt war.

Die Deutsche Bahn und ihre Kunden

Ich war mal wieder im Arbeitsamt bei der Deutschen Bahn. Soweit nichts besonderes – ich fahre ja doch hin und wieder Zug. Ich habe ein RE-Ticket gelöst, aber durch die langsame S-Bahn (ok, es war schon knapp, aber rein rechnerisch hätte es pasen müssen) ist mir der RegionalExpress vor der Nase weggefahren.

Als ab zum Automaten um zu gucken wie meine Möglichkeiten jetzt sind. Nächster Zug war ein IC, da reicht mein RE-Ticket natürlich nicht.

Also begebe ich mich mal wieder in das Bahn-Service Center am Hamburger Hauptbahnhof. Als erfahrener Servicecenter rein – und schnell wieder rausgeher sondiere ich die Lage. Und dann das Wunder – ein Platz am Schalter wird sofort frei. Kein Nachfolgender, der bereits lange wartet. Also steuere ich direkt auf den freien Schalter zu um dann harsch mit den Worten “Möchten Sie keine Wartemarke ziehen?” zurückgewiesen zu werden. Äh, was? Wartemarke? Arbeitsamt? Bahnticket? Und die Frage die sich mir stellt und die ich nicht unausgesprochen lassen kann: “Was soll denn das jetzt? Sind wir hier im Areitsamt? Was haben Sie sich denn jetzt wieder ausgedacht?”

Der erste Eindruck trügte also. Das Glücksgefühl, dass ich hatte, als ich mich dem Schalter näherte war dahin. Also ist RückZug angesagt. Und es geht geradewegs zum Wartemarken-Terminal. Ich bin überrascht – es gibt zwei Knöpfe am Terminal. Die scheinen aber beide das gleiche zu bewirken. Für den großen Ansturm wurde hier also bereits vorgesorgt, damit sich keine Schlange vorm Wartemarkenterminal bildet können zwei Leute gleichzeitig eine Marke ziehen – das nenne ich vorausschauend.

Also drücke ich den linken Knopf, warte, gucke, vergleiche und das Glücksgefühl, das bereits durch die Zurückweisung am Schalter verflogen war schlug in das Gegenteil um. Ich habe Nummer N2348. Der Blick auf den Bildschirm sagt mir, dass das eine Niete war. Da wird gerade die 2329 aufgerufen. Kurz überschlagen – 19 Leute vor mir. Kurz gerechnet – 19 Leute MAL eine Minute ergeben 19 Minuten. Ja, natürlich wird die durchschnittliche Verweildauer eines Kunden am Schalter über einer Minute liegen. Der ein oder andere muss sich am Schalter ja schon 4 Minuten aufregen. Und auch mein relativ klar formuliertes Anliegen wird, wie sich später noch rausstellt, einfach aufgrund der technischen Gegebenheiten schon mehr als eine Minute in Anspruch nehmen.

Ich versuche also, die Fassung zu behalten. Alles wird gut. Ich lese mir die Rückseite meiner gezogenen Wartemarke durch. Diese wird durch den auf der Vorderseite aufgedruckten Satz “Wissen Sie schon, ob …? Siehe Rückseite!” beworben. Ich kann alles be-ja-en. Ich weiß schon, wieviele Personen verreisen und auch welche BahnCards vorhanden sind. Ich weiß auch, wie flexibel ich bin, denn der angepeilte Zug fährt bald. Ich weiß auch, wo ich meine Reservierung möchte. Ob ich Bar oder mit ec-Karte Zahle habe ich mir auch schon verinnerlicht. “Sie reisen in der 1. Klasse?” – Eigentlich nicht. Aber bei den zwei 1. Klasse-Schaltern ist momentan nichts los. Da kann ich mein Anliegen schnell vortragen, nach einer Wartemarke wird nicht gefragt. Ich bin freundlich und höflich – mein Gegenüber ist es auch. Ich bezahle in bar, bedanke mich und wünsche noch einen schönen Abend.

Serverloft – ein neuer Server, root-Server, Xen soll drauf

Eigentlich bin / war ich ja sehr zufrieden mit IPX-Server. Der Support ist sehr flott, kompetent und absolut hilfsbereit. Bei dem letzten großen Serverabsturz, den ich nachts um 1:00 Uhr gemeldet hatte, war innerhalb von 20 Minuten das defekte Netzteil getauscht und der Server lief wieder.

Allerdings hatte ich nun wieder einen Vorfall, bei dem meine virtuellen Server immer wieder abgestürzt sind, obwohl am eigentlichen System keine Änderungen gemacht wurden.

Eine nächtliche Hardwareüberprüfung brachte leider kein Ergebnis. So oder so ist ein schneller Soppurt natrlich löblich, schöner wäre es aber, wenn man ihn garnicht benötigt. Alles in allem waren das nun ein paar Hardwaredefekte zuviel, ungeachtet dessen, ob die letzten Probleme nun an der Hardware lagen, oder nicht. Da ich aufgrund der Ausfälle schnell handeln musste, habe ich kurzerhand einen Server bei Serverloft bestellt habe. Eigentlich wollte ich nach den Erfahrungen mit einer Schwestergesellschaft nicht mehr dahin, habe mich dennoch dafür entschieden. Immerhin kann man über die Consolen-Tools ziemlich viel überprüfen, die Hardware checken lassen, das Betriebssystem neu installieren oder neu installieren lasen etc. Zudem sind die meisten Sachen automatisiert und Backup-Space ist ausreichend vorhanden. Zudem handelt es sich um Markenhardware, wodurch ich die Hoffnung habe, dass ich den Support nicht so oft brauche. (Ja, der beste Support ist derjenige, den man nicht braucht.)

Ich habe kurz den Vertrieb angerufen, der sagte mir, es gäbe noch genau einen Server der gewünschten Kategorie. Er konnte mir nicht versprechen, dass ich ihn bekomme und könnte ihn nun nicht reservieren, ich solle einfach bestellen und hoffen. Xen sollte auf dem Server lauffähig sein, bei Softwareinstallierungen wird jedoch kein Support geleistet – Xen ist wichtig für mich. Später mehr dazu. Aus anderen Erfahrungen mit Serverloft weiß ich, dass zwischen den Angeboten wenig Spielraum besteht. Es gibt eine feste Anzahl von GB Backupspace. Mehr dazukaufen kann man nicht. Aber wenn man das weiß, und der Backupspace ausreicht, ist das ok.

Ich habe den Server dann bestellt und nachnicht einmal 2 Stunden später hatte ich die Passwörter für den neuen Server.

Dubiose Xing-Anfragen, Nicht anonym durch Social Networks?

Gestern wurde in der Show Nummer 121 von WotR über einen speziellen Seo berichtet. Jeder, der die Show gehört hat, weiß worum es geht. Also schaute ich mir heute nochmal seine Homepage an und um mir das Video nochmal in voller Länge “reinzuziehen”.

Etwas verblüfft war ich dann, als eben eine Kontaktanfrage von jenem “Seo/Online-Marketing-Experten” per Xing bei mir eintrudelte. In der Anfrage verwies er darauf, dass ich sein Xing-Profil und/oder seine Homepage angesehen hätte. Seine Homepage habe ich angesehen, aber auf seinem Profil war ich nie. Dennoch zeigte mir auch die erweiterte Xing-Suche einen Profilbesuch auf seiner Seite an.

Wie kann das sein? Ganz einfach. Ich war wohl durch meine unzähligen Tabs, die ich mal wieder offen hatte, auf der Xing-Homepage eingeloggt, als ich die Homepage der Person betrat. Und auf der entsprechenden Homepage wird Xing als IFrame nachgeladen. So sieht der nette Herr sofort, wer auf seiner Homepage war, sofern die Person gleichzeitig bei Xing eingeloggt war (was sicherlich nicht allzu selten vorkommt).

Rein technisch ist mir die Sache klar. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die sich der “Gefahren” im Internet nicht bewusst wären und sich gleich über alles aufregen. Aber rein rechtlich gesehen, einerseits aus Datenschutz- und andererseits aus Xing-Sicht, müsste die Sache doch einmal beleuchtet werden.